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Gutes Zeugnis für die Integration

Die Stadt hat viel für die Neuankömmlinge getan. Dennoch gebe es noch immer Probleme zu lösen.

© dpa

Von Eric Mittmann

Hartha. In Hartha leben derzeit 15 Menschen mit Migrationshintergrund. Sie stammen aus Pakistan, Syrien, Georgien und Afghanistan. Mit der Integration eben dieser Menschen hat sich der Kultur- und Sozialausschuss am Donnerstag befasst und dazu Maik Klose, Integrationskoordinator im Altkreis Döbeln, sowie Pfarrerin Susanne Willig befragt.

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Dabei habe Klose der Stadt ein gutes Zeugnis ausgestellt. Hartha verfüge über einen vorbildlichen Helferkreis sowie gute Ansprechpartner. Gerade die Anlaufstelle im Rathaus habe der Integrationskoordinator gelobt. „Weil die Leute im Bürgerbüro die Probleme annehmen und lösen, soweit es ihnen möglich ist“, erklärt Albrecht Günther vom Kultur- und Sozialausschuss. Auch die direkten Patenschaften der Stadt wurden positiv erwähnt. Hartha habe viel für die Integration getan. Die Menschen leben sich gut ein, wodurch sich nun dieses positive Bild ergibt. Gleichzeitig gebe es jedoch immer noch Probleme.

So beklagte der Ausschuss die noch immer viel zu langen Asylverfahren sowie den Fakt, dass ein Teil der Neuankömmlinge aufgrund ihres Status keine Arbeitsgenehmigung erhalten oder gar Deutsch lernen dürfen. „Ein Mann, der bereits eine Stelle auf dem Bauhof hatte und dort von allen angesehen war, musste seinen Job sogar aufgeben. Das kann es doch nicht sein, schließlich erfolgt Integration doch auch bei der Arbeit“, sagt Günther.

Man wolle in Zukunft weiter mit Klose in Kontakt bleiben, um nach einer Lösung zu suchen. „Es geht alles nach den Gesetzen zu und im Grunde sind diese auch richtig. In unserem Fall finden wir sie nur nicht richtig“, so Günther.

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