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Haben Sie die Drehorte erkannt?

Der Ranger wohnt in Stadt Wehlen,also wurde auch dort gedreht – klar. Aber wo befindet sich das Sägewerk? Und wo lebt der Wolf?

Die Porduktionsfirma hat für den Film zwei Buchen auf die Ochel-Aussicht "gepflanzt".
Die Porduktionsfirma hat für den Film zwei Buchen auf die Ochel-Aussicht "gepflanzt". © MDR/NDF/Tom Schulz

„Das ist doch die eine Aussicht, wo wir auch schon waren! Aber seit wann stehen dort zwei Buchen?“ Der Ranger-Film am Freitagabend in der ARD lud zum Mitraten ein. Manche der Drehorte waren auf dem ersten Blick zu erkennen, bei manchen mussten selbst Einheimische überlegen.

So zum Beispiel beim Sägewerk, dem Wohnort der Familie Waldek. Der beschauliche Dreiseithof ist in Wahrheit der Sanderhof in Rathmannsdorf-Höhe, wo man wunderbar Urlaub machen kann. Das Hauptquartier der Ranger, wo die Alpakas grasen und der Iltis entwischt, ist das Zeughaus im Kirnitzschtal. Das Bergbaumuseum steht eigentlich gar nicht in der Sächsischen Schweiz, sondern in Altenberg.

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Ein Bergbaumuseum gibt es in der Sächsischen Schweiz nicht. Im Osterzgebirge, genauer gesagt, Zinnwald, schon. Museumsleiter Christoph Schröder zeigt die Holzschindeln, mit denen das Dach saniert wird. 
Ein Bergbaumuseum gibt es in der Sächsischen Schweiz nicht. Im Osterzgebirge, genauer gesagt, Zinnwald, schon. Museumsleiter Christoph Schröder zeigt die Holzschindeln, mit denen das Dach saniert wird.  © Egbert Kamprath

Und haben Sie erkannt, wo Jonas und Emilia zum Schluss auf den Wolf treffen, der ihnen die Thermoskanne zeigt? Die Brücke liegt ebenfalls im Kirnitzschtal, an der Niederen Schleuse. Der bereits genannte Aussichtspunkt, der mit den zwei Buchen, ist die Ochel-Aussicht in Waitzdorf. Das Filmteam hat die Bäume künstlich dort platziert.

Stadt Wehlen ist im Film der Wohnort des Rangers.
Stadt Wehlen ist im Film der Wohnort des Rangers. © Marko Förster

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Beim Film wird auch das ein oder andere Mal getrickst. Ein Fußmarsch von knappen fünf Stunden zwischen Kirnitzschklamm und Ochel verkürzt sich im Fernsehen auf wenige Sekunden. Und auch in Stadt Wehlen hat sich für die Dreharbeiten einiges verändern müssen. So wurde das „Marktstübchen“ zum „Café am Markt“ und der „Friseur Michel“ zu „Friseur Mehnert“. Und natürlich gibt es in Wehlen keinen „Yosemite“-Bergsportladen. Kletterfreunde wissen, dass es sich dabei tatsächlich um Bernd Arnolds Geschäft in Hohnstein handelt.