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Händler planen zweite Einkaufsnacht

Die Selbstständigen wollen an den Erfolg von 2017 anknüpfen. Auch mit ein paar anderen Ideen gehen sie schwanger.

© Dietmar Thomas

Von Heike Heisig

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Roßwein. Nach dem Weihnachtsgeschäft ist es in den meisten Läden im Moment etwas ruhiger. Das hat Bürgermeister Veit Lindner (parteilos), früher selbst Einzelhändler, ausgenutzt und den nächsten Händlerstammtisch einberufen. Zwischen 20 und 25 Geschäftsleute kann er inzwischen für eine Teilnahme begeistern – mittlerweile auch jene, die sich an der Initiative „Roßwein.jetzt“ beteiligen. Beim ersten Treffen in diesem Jahr haben die Händler abgestimmt, was sie in den nächsten Monaten angehen wollen.

„Auf jeden Fall soll es am 2. November eine zweite Shoppingnacht geben“, sagte Buchhändlerin Ute Lomtscher. Der Termin habe sich bei der Premiere als passend herausgestellt: Die ersten denken an Geschenke, der Weihnachtstrubel jedoch ist noch nicht so präsent wie im Advent. Außerdem hatte 2017 auch noch das Wetter mitgespielt, so dass Papierlaternen vor den Geschäften mit für ein einladendes Flair sorgen konnten. Denkbar sei eine Neuauflage des Fackel- und Lampionzuges. Der war bei den Kindern gut angekommen.

Über Aktionen im Laufe des Jahres denken die Händler ebenfalls nach. So erwägen sie, noch einmal ein weißes Dinner zu veranstalten, was es im zurückliegenden Sommer nach Döbelner Vorbild auch in Roßwein gab. Darüber hinaus war ein Weinfest im Gespräch. Termine sind allerdings noch nicht verabredet worden.

Zum Neujahrsempfang lobte der Bürgermeister die Initiative der Händler. Die kommt nicht nur bei den Kunden gut an. Auch die Veranstalter selbst finden die Runden der Vorbereitung und den Austausch gut. Ute Lomtscher: „Was der eine nicht weiß, das weiß der andere.“ Außerdem sei ihr persönlich wichtig, dass sich die Selbstständigen mit der Einzelhandelssituation beschäftigen. „Alles ist besser als nichts zu tun“, findet die Buchhändlerin. Vor ein paar Jahren hat es in Roßwein schon einmal eine Art Händlerstammtisch gegeben. Der ist eingeschlafen. Ein Gewerbeverein wie in den meisten Nachbarstädten hat sich nie gegründet.