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Pirna

Haft wegen verbotener Einreise

Ein Albaner muss für ein halbes Jahr hinter Gitter, weil er auf der A 17 in einem Kleinbus saß, in dem er nicht hätte sitzen dürfen.

© Symbolbild: dpa

Die Bundespolizei hat einen 25-jährigen Albaner aufgegriffen, der nicht hätte einreisen dürfen. Dafür musste er ins Gefängnis. Am Mittwochabend kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei in Zusammenarbeit mit der Bundeszollverwaltung auf der A 17 die Insassen eines aus Tschechien kommenden Kleinbusses. Gegenüber den Beamten wies sich ein Mitfahrer mit seinem gültigen albanischen Reisepass aus.

Eine eingehende Überprüfung ergab, dass der 25-Jährige bereits unter anderen Personalien gegen das Aufenthalts- und Strafgesetzbuch verstoßen hatte. Im Januar dieses Jahres war der Mann mit einem gefälschten Ausweis aufgegriffen worden. Er wurde nach Albanien abgeschoben und gegen ihn ein Wiedereinreiseverbot verhängt.

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Nachdem der 25-Jährige am Mittwoch beim zuständigen Amtsgericht Pirna vorgeführt wurde, wurde er in einem beschleunigten Verfahren zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt und anschließend an die JVA Dresden überstellt.

Bereits zuvor war ein 44-jähriger Serbe nach Tschechien zurückgeschoben worden, nachdem auch er gegen eine Wiedereinreisesperre verstoßen hatte. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. (SZ)