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Görlitz

Hagenwerders Deich wird erneuert

Der Schutzwall an der Neiße ist durchlässig und nicht mehr standsicher. Deshalb reagiert die Talsperrenverwaltung. Auch an der Pließnitz.

Ein Bild vom September 2010: Damals hielt der Deich die Neiße hinter dem Damm, nachdem das Wasser einen Monat zuvor darüberschwappte.
Ein Bild vom September 2010: Damals hielt der Deich die Neiße hinter dem Damm, nachdem das Wasser einen Monat zuvor darüberschwappte. © Nikolai Schmidt

Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) wird bis Jahresende den Deich an der Neiße sowie den Staubereich der Pließnitz erneuern. Auf einer Länge von etwa 650 Metern lässt sie ihn mit einer innenliegenden Spundwand abdichten - für die Standsicherheit. 

Außerdem lässt die LTV einen neuen Deichverteidigungsweg bauen und alte, nicht mehr benötigte Drainageleitungen entfernen. "Da der Deich ausreichend hoch ist, muss das Gelände an nur wenigen Stellen an die jetzige Höhe angepasst werden", teilt Sprecherin Katrin Schöne mit. 

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Zudem wird ein altes Siel - ein verschließbarer Wasserdurchlass im Deich - neu gebaut, für Regen- und Sickerwasser eine entsprechende Mulde angelegt. An der alten Kläranlage lässt die LTV nicht mehr benötigte Wälle zurückbauen und das Gelände neu gestalten. "Um den Eingriff in die Natur auszugleichen, werden Bäume und Sträucher gepflanzt sowie Nisthilfen für Singvögel und Fledermäuse angelegt", berichtet Katrin Schöne. Die Arbeiten kosten rund 1,3 Millionen Euro, finanziert von Land und Bund.

Der Deich, der Hagenwerder vor Überflutungen schützt, ist durchlässig und als nicht mehr standsicher eingestuft. Betroffen sind ein etwa 595 Meter langer Abschnitt an der Neiße sowie der Staubereich der Pließnitz auf einer Länge von 55 Metern. 

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