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Halbzeit für neue Wohnhäuser in Bannewitz

Nahe der B 170 entstehen 32 Mietwohnungen. Der Rohbau ist fertig. Interessenten können sich bereits melden.

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Verena Schulenburg

Nur keine Socken

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Bannewitz. Die neuen Mehrfamilienhäuser in Bannewitz nehmen Gestalt an. Auf zwei von insgesamt vier Gebäuden, die an der Boderitzer Straße errichtet werden, steht bereits der Dachstuhl. Damit ist der Rohbau endlich fertig – gut eine Woche, nachdem auf dem Gebälk mit Sekt zum Richtfest angestoßen wurde.

riederike Ebert vom Gewo-Vorstand schlägt zum Richtfest den letzten Nagel in den Dachstuhl.
riederike Ebert vom Gewo-Vorstand schlägt zum Richtfest den letzten Nagel in den Dachstuhl. © Andreas Weihs

Unmittelbar im Anschluss an die Rohbauarbeiten geht es nun im Inneren der neuen Gebäude weiter. „In zwei Häusern sind bereits die Fenster ringsum drin“, erklärt Robert Vetter vom Vorstand der Freitaler Wohnungsgenossenschaft (Gewo). Das Unternehmen verfügt bereits über 246 Mieteinheiten in Bannewitz und zählt zu den Großvermietern im Raum Freital. Um in der Gemeinde am Rand des Dresdner Südens weiteren Wohnraum zu schaffen, werden 8,6 Millionen Euro investiert. Bauträger ist die Firma Ziegelmontagebau aus dem thüringischen Hermsdorf.

Das Unternehmen hatte sich bereits einen Teil des Grundstückes gesichert und liebäugelte zunächst mit Reihen- und Doppelhaushälften, die genauso wie viele weitere Einfamilienhäuser derzeit ebenfalls auf dem riesigen Areal an der B 170 entstehen. Aus den Plänen wurde dann aber nichts, da auch Wohnungen dringend in der Gemeinde gebraucht werden. Schließlich fand das Unternehmen aus Thüringen in der Freitaler Genossenschaft einen Partner. Sobald die neuen Mehrfamilienhäuser fertig sind, will die Gewo dem Bauträger die neuen Gebäude abkaufen.

In den vier Mehrfamilienhäusern entstehen insgesamt 32 kleine und große Wohnungen. Ziel der Gewo ist es, Wohnungen für alle Generationen anzubieten, von Singles über Familien bis hin zu Senioren. Acht Mieteinheiten haben zwei Räume, je zwölf Wohnungen sind drei beziehungsweise vier Zimmer groß. Jede Wohnung in den oberen Etagen ist mit Balkon ausgestattet. Die Erdgeschosswohnungen haben Terrassen. Jedes Haus erhält zudem Aufzug, Trockenräume, Abstellflächen und Fahrradkeller. Außerdem soll es insgesamt 64 Stellplätze für Pkws geben. Voraussichtlich noch das ganze Jahr werden die Bauarbeiten andauern. Ursprünglich sollten die Neubauten schon im Herbst dieses Jahres bezugsfertig sein. Der Winter bremste die Arbeiten dann aber doch etwas aus. „Ich denke, mit Beginn des neuen Jahres können wir vermieten“, erklärt Robert Vetter. Das sei aber davon abhängig, inwiefern das Wetter im Laufe des Jahres mitspielt und die Baufirmen vorwärtskommen.

Was Mieter künftig jeden Monat für das Wohnen in den Bannewitzer Neubauten zahlen müssen, stehe laut Vetter noch nicht fest. Dies müsse noch kalkuliert werden. Die Summe von zehn Euro pro Quadratmeter Kaltmiete wolle man aber nach derzeitigem Stand nicht überschreiten. Die Infrastruktur vor Ort ist zwar gut und die Landeshauptstadt nicht weit. „Wir sind aber in Bannewitz und nicht in Dresden“, sagt Robert Vetter. Mietpreise, die keiner mehr bezahlen kann, seien auch nicht im Sinn des genossenschaftlichen Gedankens. Eines plant der Gewo-Vorstand aber schon jetzt: Wenn der Estrich liegt, soll eine Musterwohnung für Besichtigungen zugänglich gemacht werden. Das wird voraussichtlich mit Beginn des Sommers möglich. Dann können sich interessierte Mieter einen Eindruck verschaffen, wie vielleicht ihr künftiges neues Heim aussieht.

Wer sich über eine Wohnung in einem der neuen Mehrfamilienhäuser in Bannewitz erkundigen möchte, kann sich an die Freitaler Geschäftsstelle der Gewo wenden. Dort wird schon jetzt eine Interessentenliste geführt.