merken

Radebeul

Haltestellen werden barrierefrei

Bisher sind nur wenige Stopps von Bahn uns Bus in Radebeul ebenerdig. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Symbolfoto
Symbolfoto © Claudia Hübschmann

Radebeul. Insgesamt 17 Straßenbahnhaltestellen gibt es entlang der Meißner Straße in Radebeul. Davon sind momentan erst fünf barrierefrei ausgebaut. Also so, dass man ohne Stufe, direkt vom Bürgersteig aus in die Tram einsteigen kann und nicht über die Straße muss.

An den Stopps Borstraße und Gradsteg beispielsweise können auch Rollstuhlfahrer und Leute mit Rollatoren oder Kinderwagen bequem einsteigen. In den nächsten Jahren soll die Zahl der barrierefreien Haltestellen zunehmen, informierte Baubürgermeister Jörg Müller kürzlich im Stadtrat. Bis 2022 werden fünf weitere Haltepunkte modern ausgebaut.

Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.

Noch in diesem Jahr werden die Stationen Zillerstraße und Dr.-Külz-Straße saniert. Beide sollen barrierefrei und als angehobene Fahrbahn gestaltet werden. Wie an der Borstraße wird vor den Haltestellen eine Ampel aufgestellt. Wenn eine Straßenbahn einfährt, schaltet die Anlage für den Kraftverkehr auf Rot. Rollen können die Straßenbahnen aber erst wieder 2020, wenn die Meißner Straße in Mitte komplett saniert ist.

Auch bei den Bushaltestellen gibt es Nachholbedarf. Von 60 Stellen – an denen Busse in Radebeul halten – sind bisher 28 barrierefrei. Bis 2022 sollen acht weitere dazukommen. In diesem Jahr wird der Stopp am Drosselweg in Lindenau saniert, wo es bisher gar keine richtige Wartestelle gibt.