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Dresdner Handball-Klub holt Erstliga-Profi

Der Zweitligist HC Elbflorenz verpflichtet Jonas Thümmler aus Erlangen, und im ersten Punktspiel wartet ein Ost-Derby.

Neuzugang Jonas Thümmler (links) wird von Manager Karsten Wöhler in der Ballsportarena begrüßt.
Neuzugang Jonas Thümmler (links) wird von Manager Karsten Wöhler in der Ballsportarena begrüßt. © Klub

Dresden. Der HC Elbflorenz hat seine Ankündigung wahr gemacht – und noch einen Neuzugang für die nächste Saison in der 2. Handball-Bundesliga verpflichtet. Für Dresdner Verhältnisse ist der vermeintlich letzte Profi-Neuzugang sogar ein spektakulärer. Denn Jonas Thümmler wechselt vom Erstligisten HC Erlangen an die Elbe.

Der 25-jährige Kreisläufer erhält einen Zwei-Jahresvertrag. „Wir sind froh, uns mit Jonas Thümmler eine torgefährliche Verstärkung am Kreis gesichert zu haben, dem auch mehrere lukrative Angebote aus 1. und 2. Liga vorlagen“, betonte HC-Manager Karsten Wöhler. Mit Neuzugang Philip Jungemann, Henning Quade und Thümmler haben die Dresdner nun drei unterschiedliche Typen auf dieser Position. „Jonas Thümmler ist eine großartige Verpflichtung für uns. Er verfügt in seinem Alter bereits über reichlich Erstliga-Erfahrung auf und neben dem Spielfeld und wird somit der gesamten Mannschaft weiterhelfen“, erklärte Cheftrainer Rico Göde.

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Beim HC Erlangen war Thümmlers Kontrakt ausgelaufen. „Wir konnten bei ihm in letzter Zeit nicht mehr die Entwicklung erkennen, die wir uns gewünscht hätten“, wurde Erlangens Geschäftsführer René Selke zitiert. Für Thümmler, der in der abgelaufenen Spielzeit 27 Tore erzielte, ist Dresden mithin auch eine Chance. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Dresden. Das Projekt verfolge ich seit geraumer Zeit“, sagte Thümmler.

Derweil ist klar, gegen wen Thümmler und seine neuen Arbeitskollegen ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten. In der 1. Runde des DHB-Pokals treffen die Dresdner auf Drittligist TuS Fürstenfeldbruck. Die Vierer-Vorrunde wird durch Drittligist TGS Pforzheim und Erstligist Bergischer HC vervollständigt. Das Austragungsrecht liegt bei den Pforzheimern. Ob die Schwaben das auch annehmen, und wenn ja, mit welcher Arena, war bis Mittwoch noch unklar. „Der Austragungsort wird in Kürze bekanntgegeben“, teilte der Verein auf seiner Homepage und via Facebook mit. Demnach trifft Pforzheim auf den Erstligisten Bergischen HC.

Der HC Elbflorenz spielt an selber Stelle gegen Fürstenfeldbruck. Die beiden Sieger qualifizieren sich für das Vorrunden-Finale. Nur der Sieger zieht in das Achtelfinale des DHB-Pokals ein. „Unser Ziel muss das Erreichen des zweiten Spiels am Sonntag sein“, erklärte Wöhler. Das wäre dann die Generalprobe für den Heim-Auftakt in der Liga, den die Dresdner im Ost-Derby gegen Aufsteiger Eisenach bestreiten.

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