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Hans Dampf in allen Gassen feiert

Der Multi-Funktionär Karl-Heinz Rutsch wird am Dienstag 60. Er macht viel für den Naturschutz.

© Anne Hübschmann

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Kalkreuth. Den Kalkreuther als „Hans Dampf in allen Gassen“ zu bezeichnen, ist nicht übertrieben. Die Spanne des ehrenamtlichen Einsatzes von Karl-Heinz Rutsch ist groß. Zuerst muss mal wohl den Naturschutz im Landkreis nennen, für den der Kalkreuther berufener Beauftragter ist. Dort schreibt er Stellungnahmen zu Projekten und gibt seine fachlichen Hinweise dazu.

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Er gehört zum Naturschutzbund (Nabu) genauso wie zum Sächsischen Heimatschutzverein, ist Mitglied bei den Heimatfreunden der Großenhainer Pflege, die jährlich den Stadt- und Landkalender herausgeben. Rutsch gehört zum Förderverein Museum Alte Lateinschule Großenhain und der Interessengemeinschaft Mahnmal Marienkirche, die jetzt mit der kleinen Preuskermedaille ausgezeichnet wurde. In seinem Wohnort Kalkreuth ist er zudem noch Vorsitzender des Heimatvereins und arbeitet als Ortschaftsratsmitglied. Und bestimmt als Mitglied noch in weiteren anderen Vereinen.

Für die Wählervereinigung Allianz für Sachsen kandidierte Rutsch sogar bei der Landtagswahl 1994. Damals kämpfte er dafür, Ortrand in der Großenhainer Pflege zu belassen. Doch es wurde Brandenburg zugeschlagen. Für die DSU wollte Rutsch 1999 in den Kreistag einziehen. Heute ist er in der Alternative für Deutschland aktiv.

„An Karl-Heinz schätze ich seine umfassenden Geschichtskenntnisse, sein gutes Netzwerk und seine Gewissenhaftigkeit“, sagt Siegfried Behla von der IG Mahnmal. Andere würdigen Rutschs Umtriebigkeit.