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Löbau

Hat hier der Blitz eingeschlagen?

Die Feuerwehr ist in Leutersdorf im Einsatz gewesen, weil sich Ziegel von einem Haus lösten und einen Porsche trafen. Auch in Sohland am Rotstein rückte sie aus.

Die Feuerwehr aus Ebersbach-Neugersdorf unterstützte die Leutersdorfer mit ihrer Drehleiter.
Die Feuerwehr aus Ebersbach-Neugersdorf unterstützte die Leutersdorfer mit ihrer Drehleiter. © PixyArt

Von einem Haus an der Hauptstraße in Leutersdorf haben sich am Donnerstagabend Dachziegel gelöst, weshalb die Feuerwehr ausrücken musste. "Wahrscheinlich durch einen Blitzeinschlag", wie Polizeisprecher Philipp Marko mitteilt. Eine mehrere Kilogramm schwere Schornsteinblende fiel dabei herunter. Die Ziegel trafen zudem einen Porsche Cayenne. Der Sachschaden beläuft sich auf 1.000 Euro.

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Zur Lageerkundung kam eine Drehleiter zum Einsatz. "Wir haben den Fußweg abgesperrt", berichtet Gemeindewehrleiter Jürgen Reichel. Das Haus steht derzeit leer. Der Eigentümer konnte aber inzwischen ausfindig gemacht werden, der sich jetzt um die Behebung der Schäden kümmern muss. Die Feuerwehren aus Leutersdorf und Ebersbach-Neugersdorf waren mit 18 Kameraden vor Ort.

Auch in ein Wohnhaus an der Blumenstraße in Sohland am Rotstein schlug am Donnerstagabend der Blitz ein. Dabei brannte der Dachstuhl an der Ein-und Austrittsstelle. Die Feuerwehren Sohland und Reichenbach rückten aus. Ebenso waren Polizei und Krankenwagen vor Ort. Im Haus befanden sich zu dem Zeitpunkt vier Personen, darunter der Eigentümer mit seiner Frau und zwei Mieterinnen. 

"Eine Person wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht", sagt Einsatzleiter Lutz Stübner. Weitere Verletzte gab es nicht. Geistesgegenwärtig hatte der Hauseigentümer sofort zum Feuerlöscher gegriffen und die Flammen gelöscht. Beim Eintreffen der Wehren brannte es nicht mehr.

23 Reichenbacher Kameraden und 18 Sohländer Feuerwehrleute waren sofort nach der Alarmierung 20.58 Uhr ausgerückt. Die Wehrleute öffneten die Verkleidung vom Dachstuhl und entfernten die verbrannte Dämmung. Sie kontrollierten das Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Über die Schadenshöhe ist aktuell nichts bekannt. "Das Haus ist weiterhin bewohnbar", sagt Lutz Stübner.

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