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Haus nach Explosion gesichert

Das Technische Hilfswerk hat den Giebel des stark beschädigten Wohnhauses in Neukirch abgestützt. Kriminaltechniker suchen auf Hochtouren nach der Ursache des tragischen Vorfalls.

© Rocci Klein

Neukirch. Das durch eine Explosion einsturzgefährdete Haus in Neukirch ist durch das Technische Hilfswerk (THW) gesichert worden. Bis in die Nacht zum Freitag waren die ehrenamtlichen Helfer vor Ort, um den Giebel und die weggesprengte Seitenwand des Einfamilienhauses abzustützen. Diese Sicherungsmaßnahmen waren die Voraussetzung dafür, dass Polizeibeamte das Gebäude betreten können, um nach der Ursache der Explosion zu suchen.

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Die Bilder von der Explosion

Die Ermittlungen haben begonnen. Kriminaltechniker trafen am Freitag gegen 9.30 Uhr am Ort des Geschehens ein. Sie nahmen das Haus erst von außen in Augenschein und gingen dann ins Gebäude. Offen ist, wann Ergebnisse vorliegen.

Bei der Explosion am frühen Donnerstagnachmittag wurde der Bewohner des Hauses, ein 29 Jahre alter Mann, schwer verletzt. Nach SZ-Informationen wurde er mit Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Leipzig geflogen.

Ob das gepflegte Eigenheim in einer Seitenstraße der Oberlandgemeinde gerettet werden kann oder abgerissen werden muss, muss ein Statiker entscheiden. Die Gemeinde Neukirch sicherte nach Absprache mit der Polizei erst einmal die Grenze zwischen Grundstück und Straße durch einen Bauzaun. Auf dem steht: Betreten verboten, Einsturzgefahr! (SZ)