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Initiative gegen Hässlichkeit

Die Bürgerinitiative StadtbilDD fordert eine Neubesetzung der Gestaltungskommission. Diese setze ihre Ziele nicht um. Größter Stein des Anstoßes ist ein Hotelprojekt in der Antonstraße.

© Visualisierung: S 8 Dresden GmbH

Dresden. Seit 1998 hat Dresden eine Gestaltungskommission. Diese soll Entscheidungen zu Bauvorhaben für die Bürger nachvollziehbarer gestalten. Wichtige Aufgabe ist, Vorhaben im Hinblick auf ihre städtebauliche und gestalterische Qualität zur überprüfen und ihre Auswirkung auf das Stadt- und Landschaftsbild zu beurteilen. Die Bürgerinitiative StadtbilDD, ein Zusammenschluss an der Entwicklung Dresdens interessierter Menschen, zweifelt jedoch daran, dass die Kommission diese Ziele umsetzt. Als Beispiel führt die Inititiative das Hotelprojekt „Super8“ an der Antonstraße an (SZ berichtete). Von seiner primitiven Formensprache füge sich das Projekt nicht in die Umgebung ein. Es konterkariere die Bemühungen eines zeitgemäßen Städtebaus. Die Inititiave StadtbilDD fordert nun die Umbesetzung der Gestaltungskommission. Eine weitere Stimme aus der Dresdner Bürgerschaft müsse im Gremium mitwirken, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Linken-Stadtrat Tilo Wirtz, selbst Mitglied der Gestaltungskommission, gibt zu bedenken: „Häufig kommen Protest und Anregungen aus der Gestaltungskommission zu spät, wenn bereits Baurecht besteht, denn die Kommission kann nur Empfehlungen abgeben. Hier bedürfte es seitens der Stadt des Mutes (...), die Instrumente des Baugesetzbuches zu zeigen und sie auch anzuwenden.“ (SZ/kh)