merken
Bauen und Wohnen

Interesse am Eigenheim bleibt ungebrochen

Corona hält die Menschheit nach wie vor in Atem. Vieles kommt und kam zu Stillstand.

© PR: pixabay

Einige Bereiche erlebten jedoch einen Anschwung, darunter die Immobilien- und Hausbaubranche. Das Interesse nach dem Eigenheim wächst. Schließlich lässt sich das dauerhafte Zuhausebleiben besser im eigenen Haus mit Garten aushalten als in einer kleinen Drei-Zimmer-Wohnung. Dabei kristallisierte sich in den letzten Monaten immer weiter der Trend zum eigenen Haus.

Die Anfrage an Wohnungen und dem eigenen Haus hat sich in den letzten Monaten deutlich erhöht. Die Pandemie scheint in vielen Menschen den Wunsch auf ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu verstärken. Dabei erlebten nicht nur Massivhausunternehmen einen Wachstumskurs, sondern auch Fertigbau Modelle aus der Fabrik erfreuten sich an vermehrter Beliebtheit.

Gesundheit und Wellness
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de

Immer gerne informiert? Nützliche Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit und Wellness haben wir in unserer Themenwelt zusammengefasst.

Das Fertighaus – warum ist es für viele so attraktiv?

Die Wahl zu einem Fertighaus birgt verschiedene Vorteile, die sich in der Designauswahl, der Einfachheit des Prozesses bis hin zum Haus, der schnellen Aufrichtung, fixe Kosten und der deutlich verbesserten Qualität zeigen.

Kunden können ihre Wünsche in Sachen Stil, Einrichtung und Ausstattung äußern. Zusammen mit dem entsprechenden Bauunternehmen konzipieren sie selbst ein Konzept oder wählen zwischen verschiedenen Designs von einem Fertighaus. Zusammen mit einem Experten wird an dem Traumhaus gearbeitet. Der ganze Prozess bis hin zum fertig stehenden Haus wird entsprechend begleitet.

Damit handelt es sich um den nächsten Vorteil. Ein Fertighaus stammt in der Regel aus einer Hand. Es sind nicht gleichzeitig mehrere Firmen beteiligt, sodass sich der administrative Aufwand für einen selbst deutlich verkleinert.

In der Regel ist der Bau des Hauses im Vergleich zum Bau eines Massivhauses auch deutlich kürzer – die Rede ist von einem Bruchteil. Das liegt an der Vorarbeit der Erstellung der einzelnen Bauformen. Diese werden bereits fertig an die Baustelle geliefert und müssen lediglich ähnlich einem Baukastensatz aufgestellt werden.

Im Gegensatz zu den Anfängen in der Fertighausbranche punkten die heutigen Häuser mit guter Qualität, sodass die bausatzähnlichen Fertighäuser in Sachen Haltbarkeit und Ausführung den herkömmlichen Häusern in nichts nachstehen.

Fertigbauhaus – ein beliebter Trend

Bereits in den letzten Jahren ließ sich der Trend zum Fertighaus verzeichnen. In Nordrhein-Westfalen ließen sich 2007 noch lediglich 8,4 Prozent an Fertighäusern finden. Zwölf Jahre später ist der Wert auf 14,4 Prozent gestiegen.

In den südlichen Bundesländern Deutschlands sei das Interesse an den vorgefertigten Häusern aus der Fabrik sogar noch größer. Das bestätigen auch die letzten Monate. An die 40 Prozent der Baugenehmigungen in Baden-Württemberg sind für Fertighäuser erstellt worden. Hessen folgt mit 31,9 Prozent.

Nicht umsonst so beliebt

Die Vorteile eines Fertighauses sprechen für sich. Nicht nur die optische Gestaltung des Hauses lässt sich einfacher und am Bauherrn orientierter konzipieren, auch die Fertigung und der Aufbau des Hauses auf dem gewünschten Grundstück gehen deutlich einfacher von der Hand als bei einem Massivhaus. Zudem lässt sich durch die Vorfertigung und standardisierte Bauweise einiges an Kosten pro Quadratmeter sparen – und oftmals sind es doch auch die Kosten, die ein Projekt zum Erfolg oder ins Wanken bringen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur S. Fritzsche.

Mehr zum Thema Bauen und Wohnen