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Hausbau für Flüchtlinge

Bannewitz hat zwei Standorte für Neubauten beschlossen. Dort sollen je 32 Flüchtlinge unterkommen.

Von Franz Werfel

Bannewitz. Die Gemeinde Bannewitz hat dem Landkreis zwei eigene Grundstücke angeboten, auf denen Häuser für Flüchtlinge gebaut werden können. Dabei handelt es sich um ein Grundstück neben dem sächsischen Heimatwerk in Welschhufe und um ein Grundstück neben dem ehemaligen Transitgelände an der B 170 in Possendorf. Bürgermeister Christoph Fröse (parteilos) hatte Pläne dazu bereits Ende Oktober vorgestellt.

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Auf diesen beiden Grundstücken will die landkreiseigene Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft Sächsische Schweiz mbH (GVS) Häuser in Fertigbauweise für Flüchtlinge bauen. Bei der Fertigbauweise können innerhalb kurzer Zeit vier Wohneinheiten für je acht Bewohner entstehen. Die kleinen Häuser bestehen aus dem Erdgeschoss und einem weiteren Stockwerk. Sie nehmen dabei eine Grundfläche von nur 13 mal 18 Metern ein.

Die Kosten für die Erschließung der Grundstücke und den Bau der Modulhäuser übernimmt die GVS. Eine aktuelle Anfrage bei der GVS hat nun ergeben, dass die Planungen, welche Häuser genau in Bannewitz gebaut werden sollen, noch immer nicht abgeschlossen sind. Man verhandle mit verschiedenen Anbietern, sagt Klaus Leroff von der GVS. Eine Holzbauweise wird derzeit von der GVS aber immer noch favorisiert. Das Material würde aus einheimischen Holzarten bestehen. Über die genaue Umsetzung könnten die jeweiligen Anbieter entscheiden. Noch im Januar will die GVS die Bauanträge bei der Gemeinde stellen und die Aufträge ausschreiben. Ab April könnte die Erschließung der Grundstücke beginnen, danach der Hausbau.