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Hauseigentümer müssen überlegen

Wo sollen eigentlich die Leitungen fürs schnelle Internet verlegt werden?

© André Schulze

Großenhain. Die Stadt Großenhain hat mit dem Landkreis Meißen einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau geschlossen. Geplant ist, in Großenhain am 14. Juni den Auftrag an ein geeignetes Telekommunikationsunternehmen zu vergeben, im Stadtgebiet die Erschließung durchzuführen. Dann wird noch einmal eine Zeit der Vorbereitung mit den Bürgern in den ganzen Ortsteilen beginnen. Für diese ist es vor allem wichtig, sich heute schon darüber Gedanken zu machen, wo die Leitung über ihr Grundstück führen soll. Zwar werden die Leitungsgräben wieder ordentlich verschlossen, aber wer zum Beispiel seinen Hof neu gepflastert hat, ist vielleicht wenig begeistert, das Pflaster herauszunehmen. Dennoch muss Klarheit herrschen, denn wer jetzt die mediale Erschließung ablehnt, kann später nicht mehr mit einer Erstattung der Kosten für diese Aktion rechnen. Gerade Familien, in denen ältere Leute noch allein auf Grundstücken wohnen, sollten sich beraten. Die Leitungen werden bis zur Haustür verlegt. Schnelles Internet ist heute auch ein grundlegendes Kriterium bei einem Verkauf des Hauses. (ulb)

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