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Görlitz

Hehlerware bei Grenzkontrollen entdeckt

Die Polizei hat von Rothenburg bis ins Zittauer Gebirge Personen und Fahrzeuge kontrolliert. Den größten Fund machte sie in Görlitz.

Allein 28 Fahrräder haben Polizisten sicherstellen können.
Allein 28 Fahrräder haben Polizisten sicherstellen können. © Polizei

Bei Grenzkontrollen vom 17. bis 24. Juni hat die Polizei Hehlerware entdeckt. Am Dienstagnachmittag überprüften sie an der Robert-Bosch-Straße in Görlitz einen Renault Master. Im Transporter befanden sich unter anderem motorangetriebene Gartengeräte sowie 28 Fahrräder. Die Beamten stellten die Ladung  sicher. Den 44-jährigen polnischen Tatverdächtigen erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts der Hehlerei. Die Soko Argus der Polizeidirektion Görlitz führt die weiteren Ermittlungen. "Die Kriminalisten prüfen nun, ob es sich bei allen Gegenständen um Diebesgut handelte", so die Polizei. Einzelne Räder konnten sie bereits Diebstählen zuordnen.

Am frühen Dienstagabend unterstützten Einsatzkräfte aus Dresden das Polizeirevier Görlitz bei einer Auseinandersetzung von 15 Personen an der Strandpromenade des Berzdorfer Sees. Am Donnerstagnachmittag voriger Woche versuchte sich in Zittau am Lusatiaweg ein Mann der Kontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung stellten die Beamten den 34-Jährigen. Der Grund für die Flucht: Der Landkreis Görlitz erkannte dem Polen das Recht der Freizügigkeit bereits 2014 ab. Und die Sperre gilt noch bis 2030. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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Bei der Kontrolle von Polizeidirektion Görlitz und Bereitschaftspolizei - koordiniert durch die Soko Argus - überprüften uniformierte und zivile Kräfte zur Tages- sowie Nachtzeit von Rothenburg bis in das Zittauer Gebirge 450 Personen und knapp 280 Fahrzeuge. Ergebnis der Einsätze: Drei Strafanzeigen, fast 40 Ordnungswidrigkeiten und zwei Fahndungstreffer. Die intensiven Überwachungen und Kontrollen im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien sollen beibehalten werden. (SZ)

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