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Chemie-Alarm in Heidenau

70 Feuerwehrleute waren in der Nacht zum Montag im Einsatz, um eine ausgetretene Substanz zu neutralisieren. Eine Straße wurde gesperrt.

Feuerwehrmänner in orangen Schutzanzügen sind in der Heidenauer Firma im Einsatz. Wie es zur Havarie kam, war zunächst unklar.
Feuerwehrmänner in orangen Schutzanzügen sind in der Heidenauer Firma im Einsatz. Wie es zur Havarie kam, war zunächst unklar. © Marko Förster

+++ update: Am Montag wird noch aufgeräumt, läuft die Produktion aber wieder. Was zum Austritt der Chemikalie aus einem Behälter führte, wird noch ermittelt. Sie war sauer, aber nicht giftig, sagt Firmeninhaber Karsten Winkler. Bei ihm war der Alarm der Brandmeldeanlage in der Nacht eingegangen. Daraufhin suchte er nach der Ursache und entdeckte sie selbst. Es handelte sich bei der Chemikalie um eine Mischung. Der eigentliche Auslöser des Zwischenfalls ist noch nicht sicher.

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Der Alarm sorgte im ersten Moment für Aufregung. Vor fünf Jahren war die Galvanik zum zweiten Mal nach 2001 abgebrannt. Diesmal war der Schrecken größer als der Schaden. Am Vormittag hatte die Brandmeldeanlage noch einmal alarmiert, es gab aber keinen neuerlichen Großeinsatz, sagt Heidenaus Feuerwehrchef Rene Pelzer. (sab)

In der Heidenauer Galvanik an der Pirnaer Straße in Heidenau hat es in der Nacht zum Montag einen Chemiealarm gegeben. Nach SZ-Informationen rückten rund 70 Feuerwehrleute aus Heidenau, Pirna, Neustadt in Sachsen und Dresden an. In orangen Chemieschutzanzügen gingen mehrere Trupps in eine Halle, um eine ausgetretene Substanz zu neutralisieren. In der Halle befindet sich eine Abwasseranlage.

Nicht nur das Gelände der Firma, sondern auch die Pirnaer Straße in Heidenau wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Nicht nur das Gelände der Firma, sondern auch die Pirnaer Straße in Heidenau wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt. © Marko Förster

Nach über vier Stunden war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sperrte die Pirnaer Straße zwischen Am Niederhof und Schmiedestraße. Den Informationen zufolge konnte die Firma am Morgen die Produktion wieder aufnehmen. Warum es genau zu dieser Havarie kam, war zunächst unklar. (SZ)

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