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Finderlohn für geklaute Baustellenkamera

Sie sollte den Bau der neuen Heidenauer Kita dokumentieren. Die Diebe können mit ihr nichts anfangen - außer sie zurückzubringen.

Klein, aber teuer und wichtig: So sieht die gestohlene Kamera aus.
Klein, aber teuer und wichtig: So sieht die gestohlene Kamera aus. © privat

Ein Zeitraffer ist immer eine unwiederbringliche Erinnerung. Deshalb hat Bauingenieur Jan Oestreich auch bei seinem aktuellen Vorhaben eine solche Kamera angebracht. Von einem etwa sechs Meter hohen Mast aus soll sie das Wachsen der neuen Kita auf der Heidenauer Weststraße dokumentieren. Jede Viertelstunde macht die rund 3.000 Euro teure Kamera eine Aufnahme. Jetzt nicht mehr. Zwischen dem späten Freitagnachmittag und dem zeitigen Montagmorgen nicht mehr. Da wurde sie nämlich gestohlen.

Kamera durch Passwort geschützt

Dabei kann der Dieb mit ihr nicht viel anfangen, sagt Oestreich. Die etwa 25 mal 30 Zentimeter große Kamera hat einen speziellen passwortgeschützten Zugang.

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Die Joe Ingenieure GmbH hat einen Finderlohn von 300 Euro ausgelobt. Theoretisch kann damit sogar der Dieb die Kamera zurückbringen und dafür noch das Geld bekommen. Die Weiterführung der Aufnahmen ist es den Ingenieuren wert. ​

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