merken
PLUS Pirna

Vom Verwaltungsgebäude zum Megah: Geschichten eines Heidenauer Hauses

Die Siegfried-Rädel-Straße 5 ist vielen ein Begriff. Nun werden aus Anlass der Neueröffnung des Hauses Erinnerungen gesucht.

So sah das Haus auf der Siegfried-Rädel-Straße 1974 aus. Wer kannte es damals von innen?
So sah das Haus auf der Siegfried-Rädel-Straße 1974 aus. Wer kannte es damals von innen? © Stadtverwaltung

Bei 50 Jahren kann man schon mal von einem "alten" Haus sprechen. Dem auf der Siegfried-Rädel-Straße 5 ist sein Alter jedoch nicht mehr anzusehen. In reichlich einem Jahr wurde es umgebaut. Das wurde es in der Vergangenheit schon oft. Damit einher gingen verschiedene Nutzungen. Zunächst Verwaltungsgebäude, zogen dann Kinder, Schüler und Jugendliche ein. Nun ist es ein Megah - ein Mehrgenerationenhaus.

Anzeige
Finde den Weg zu deinem Traumberuf!
Finde den Weg zu deinem Traumberuf!

Ausbilder und Azubis stellen dir auf dem „Aktionstag Bildung“ am 25.09.2021 verschiedenste Berufe vor. Jetzt schnell Plätze sichern!

Aus der Geschichte des Gebäudes:

  • vor 1972: Verwaltungsgebäude des Druckguss-Betriebes
  • 1971/72: Umbau zum Kindergarten
  • 1973/74: Druckguss-Kindergarten in städtischer Hand
  • 1974/77: Umbau zum Schulhort
  • 1977/84: Nutzung durch Goethe-Schule
  • 1984/93: städtischer Kindergarten
  • 1993/2000: Kita unter Leitung der Elterninitiative Kinderland
  • 2000/21: Jugendeinrichtung erst des CJD, ab 2017 der AMS
  • Seit 2021: Megah, städtisches Mehrgenerationen-Haus mit Jugendeinrichtung und Vermietung an Vereine, Einrichtungen und Privatpersonen
Und so sieht es aktuell aus: Drumherum sind noch letzte Arbeiten im Gang.
Und so sieht es aktuell aus: Drumherum sind noch letzte Arbeiten im Gang. © Karl-Ludwig Oberthür

Weiterführende Artikel

Als Heidenau noch ein Kulturhaus mehr hatte

Als Heidenau noch ein Kulturhaus mehr hatte

Elbtalwerk, Papierfabrik und Baubetrieb - sie alle hatten ihrer Kulturhäuser. Aber es gab noch eines. Das rückt jetzt in den Blickgrund. Konrad Eckoldt erinnert sich.

Für den Tag der offenen Tür Anfang Oktober sucht die Heidenauer Stadtverwaltung jetzt Zeitdokumente, Fotos sowie Geschichten und Anekdoten, damit die Geschichte möglichst anschaulich und umfassend dargestellt werden kann. Und wenn es in wieder 50 Jahren einen ähnlichen Aufruf gibt, dann können sich auch der Singekreis und der Jugendbeirat melden. Sie nämlich gehören zu denen, die jetzt eingezogen sind.

Kontakt: [email protected]

Mehr zum Thema Pirna