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Heidenau: Pechhütte wechselt den Besitzer

Glück für die Pechhütte: Was erst nach einem großen Hindernis aussah, löst für den Eigentümer nun ein Problem.

Von Heike Sabel
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Nach fünf Jahren hat der Besitzer der Pechhütte einen Käufer gefunden.
Nach fünf Jahren hat der Besitzer der Pechhütte einen Käufer gefunden. © Karl-Ludwig Oberthür

Fünf Jahre lang stand die Pechhütte zum Verkauf. Zum Schluss für gerade mal noch eine halbe Million Euro. Das geschichtsträchtige Haus an der S172 hat seit Bekanntwerden der Bahnpläne für die Neubaustrecke Dresden - Prag an Wert verloren. In direkter Nähe des Großvorhabens und gewissermaßen mit dem Rangierbahnhof vorm Schlafzimmer will keiner wohnen. Deshalb wird auch die Stadt Heidenau den Niederhof gegenüber der Pechhütte nicht los.

Während das städtische Hof-Ensemble weiter verfällt, gibt es nun überraschenderweise für die private Pechhütte einen Käufer. Wer es ist, ist keine Überraschung: die Bahn. Die hat seit einiger Zeit nach einem Gebäude gesucht. Sie bestätigt den Kauf zwar nicht, dafür aber die Stadt Heidenau. Hier stand kürzlich der Umnutzungsantrag auf der Tagesordnung des Bauausschusses.

Was die Bahn bestätigt, ist ihr künftiger Service- und Informationspunkt rund um die Neubaustrecke Dresden - Prag in der Pechhütte. Das liegt auf der Hand und bietet sich an. Das Infozentrum soll voraussichtlich Mitte nächsten Jahres eröffnet werden. Derzeit wird noch am Nutzungskonzept gearbeitet, sagt die Bahn. Dazu sollen auch Räume für Informationsveranstaltungen gehören.

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Was nach der geplanten Inbetriebnahme der Strecke mit der Pechhütte wird, ist offen. Bis dahin ist aber auch noch viel Zeit. Es wird nicht vor 2035 damit gerechnet.