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Heidenaus Globus-Gespräche

Die gute Nachricht: Man verhandelt über die Zukunft von Real. Die schlechte: Es dauert.

In spätestens einem Jahr gehen die Real-Lichter in Heidenau aus. Jetzt wird darum gekämpft, dass es dann nicht dunkel bleibt.
In spätestens einem Jahr gehen die Real-Lichter in Heidenau aus. Jetzt wird darum gekämpft, dass es dann nicht dunkel bleibt. © Daniel Förster

Immer wieder montags hat Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) jetzt ein Telefonat mit München. Dort sitzt der Immobilienfonds, dem die Real-Grundstücke gehören und der sich schwertut mit einer Vermietung an Globus. Noch, sagt Opitz nach dem Montags-Telefonat dieser Woche. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Münchener von heute auf morgen ihre Pläne ändern, doch man ist im Gespräch, und das sei ein gutes Zeichen.

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Heidenau hat von Anfang an klargemacht, dass auf der Fläche nichts anderes als der großflächige Einzelhandel möglich ist. Für Wohnungsbau müsste der Bebauungsplan geändert werden, und das werde man nicht machen. Inzwischen stehe die Option Globus bei den Münchenern durchaus an vorderer Stelle.

Das alles klingt nicht nach großen Entscheidungen, doch bei solchen Verhandlungen ist schon wichtig, dass man im Gespräch bleibt. Für Opitz stehen der Kampf um die 200 Real-Arbeitsplätze und die komplette Nutzung des Gebäudes im Vordergrund.

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"Im Notfall fahre ich mit einem Bus voll Mitarbeiter nach München vor die Firmenzentrale", sagt er. Ob es so weit kommt, wird sich bei den nächsten Montags-Telefonaten entscheiden. Opitz will auf jeden Fall verhindern, dass in dem Markt in einem Jahr die Real-Lichter ausgehen und keine anderen an. Bis Mitte 2022 will Real das Kapitel seiner Märkte abgeschlossen haben - von der Übergabe an andere wie Kaufland und Edeka bis zur Schließung.

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