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Post in Heidenau ist umgezogen

Jetzt werden auf der Pillnitzer Straße wöchentlich rund 55.000 Briefe und 4.000 Pakete sortiert und in Heidenau und Dohna verteilt.

Der Zustellstützpunkt der Deutschen Post ist in Heidenau umgezogen: Von der Vom-Stephan- auf die Pillnitzer Straße.
Der Zustellstützpunkt der Deutschen Post ist in Heidenau umgezogen: Von der Vom-Stephan- auf die Pillnitzer Straße. © Norbert Millauer

Zwischen dem Einstecken in einen gelben Briefkasten und der Ankunft beim Adressaten legt so ein Brief einen ganz schönen Weg zurück. Eine Station für Briefe und Pakete, die in Heidenau und Dohna zugestellt werden, ist Heidenau. Bisher befand sich der Zustellstützpunkt in Gebäuden der alten Post auf der Von-Stephan-Straße. Die sind abgerissen. Die Fläche gehört zum Vorhaben der städtischen Wohnungsgesellschaft, die hier bis Anfang 2023 insgesamt fünf Häuser baut.

Die Post ist auf die Pillnitzer Straße 8 umgezogen. Jetzt sortieren die 22 Mitarbeiter hier die pro Woche durchschnittlich etwa 55.000 Briefe und 4.000 Pakete, bevor sie zugestellt werden. Angeliefert werden sie in den frühen Morgenstunden vom Briefzentrum und dem DHL-Paketzentrum in Ottendorf-Okrilla. Die Briefe sind schon nach Routen vorsortiert.

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Zusteller bald elektrisch unterwegs

Von Heidenau aus werden die Stadt selbst sowie Dohna und einige Randgebiete versorgt. Die Zustellbereiche der Post sind nicht deckungsgleich mit kommunalen Grenzen, sagt Post-Pressesprecher Mattias Persson. Mit dem neuen modernen Stützpunkt könne vor allem die wachsende Paketmenge zuverlässig bearbeitet und ausgeliefert werden. Für Heidenau ist zudem auch der Erhalt der 22 Arbeitsplätze wichtig.

Die Zusteller, die nun auf der Pillnitzer Straße morgens ihre Sendungen zusammenstellen und dann zu ihren Touren starten, werden in den nächsten Jahren umsteigen. Und zwar von Fahrrad und Benzin- bzw. Diesel-Autos auf E-Fahrzeuge. Die dafür erforderliche Infrastruktur ist am neuen Standort schon vorhanden, sagt Persson.

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