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Heidewege wegen Baumfällungen zu

An den Waldgärten und am Heidemühlweg wird es eng. Dort ist auch schwere Technik im Einsatz.

Von Kay Haufe

Das Wetter macht Revierförster Thomas Stelzig Sorgen. Zwar freut er sich über den Regen, da der Wald im Vorjahr unter enormer Trockenheit litt. Doch für den Einsatz der Baumfälltechnik ist Nässe schlecht. Die schweren Maschinen sinken auf den aufgeweichten Wegen tief ein. Danach müssen die Oberflächen mühsam wiederhergestellt werden. Doch Stelzig hat keine Wahl. Bis Ende März müssen an den stadtnahen Bereichen, wie den Bühlauer Waldgärten und am Heidemühlweg, zahlreiche Laub- und Nadelbäume fallen. „Die Eichen und Buchen benötigen jetzt viel Licht und Raum für ihre Kronen, da müssen eng wachsende Bäume fallen“, sagt der Förster. Rund 15 000 Bäume fallen in diesem Jahr in seinem Revier. „Im Vergleich: Wir pflanzen 6- bis 8 000 Bäume neu pro Hektar“, sagt Stelzig, der oft von Spaziergängern auf die Fällaktionen angesprochen wird.

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Er bittet um Verständnis, dass bis Ende März mehrere Heidewege aufgrund der Arbeiten gesperrt sein werden. „Wir bemühen uns, die Schäden durch die Technik bis zum Sommer wieder zu reparieren.“ Auch das wird aus den rund 50 000 Euro bezahlt, die der Sachsenforst durch den Verkauf des Holzes bekommt. Darunter von vielen Bühlauern mit Kamin.