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Hilfe für die Kältestreife

Nach einem SZ-Bericht haben viele Dresdner Sach- und Geldspenden bei der Heilsarmee vorbeigebracht.

© Sven Ellger

Seit mehr als einer Woche ist die Heilsarmee mit ihrer „Kältestreife“ nachts im Einsatz, um Obdachlose mit Suppe, Tee, Schlafsäcken und Decken zu versorgen.

Nach unserem Bericht in der vergangenen Woche haben viele Dresdner sich an die Leiter Rosi und Gert Scharf gewandt und weitere Sachspenden vorbeigebracht. Auch Geldspenden bis zu 300 Euro wurden abgegeben.

Obwohl die ganz eisigen Nächte vorerst überstanden sind, will das Ehepaar die Streife fortsetzen. „Auch die feuchtkalten Nächte um 0 Grad können sehr unangenehm sein“, sagt Gert Scharf. Er möchte gerne die Kontakte zu den Obdachlosen aufrechterhalten und jenen, die es wirklich wollen, bei Behördengängen und der Suche nach einer eigenen Wohnung helfen.

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Heilsarmee im Kälte-Einsatz

Die Stadt bietet auch Unterkünfte für Obdachlose an. Derzeit stehen 361 Plätze in Wohnheimen und Wohnungen sowie zehn Notschlafplätze zur Verfügung. Für eine Nacht bieten auch die Dresdner Nachtcafés einen warmen Schlafplatz. (SZ/jr)