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Heimische Superfoods

Es müssen nicht immer die Exoten wie Goji oder Acai-Beeren sein. Heimische Alternativen sind nicht nur gesund, sondern auch günstiger und umweltfreundlicher.

© Foto: AdobeStock

Seit Jahren sind sie in aller Munde, zumindest in den Mündern gesundheitsbewusster Menschen, die sich gerne mit Superfoods etwas Gutes tun wollen: Superfoods aus den verschiedensten Teilen der der Welt. Die Verbraucherzentralen haben die Exoten untersucht. „Die häufig exotischen Lebensmittel sind jedoch meist teuer, und eine hohe Belastung mit Pflanzenschutzmitteln ist nicht auszuschließen.“ Eine gute Alternative dazu sind heimisches Obst und Gemüse, denn auch im eigenen Garten wachsen Superfoods.

Als „Superfood“ preisen Hersteller und Handel Lebensmittel an, in denen viele wertvolle Inhaltsstoffe stecken. Diese bewerben sie mit zahlreichen Gesundheitsversprechen. So sollen Superfoods beispielsweise das Immunsystem stärken oder den Cholesterinspiegel senken. Die wissenschaftlichen Belege für diese gesundheitlichen Wirkungen fehlen aber meist. Und auch ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich zu heimischen Lebensmitteln ist wissenschaftlich nicht bewiesen.

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Einige Gründe sprechen dafür, heimische Lebensmittel den exotischen Superfoods vorzuziehen: Sie entlasten nicht nur den Geldbeutel, sondern sind auch für die Umwelt besser. Denn kürzere Transportwege verbrauchen weniger Energie und verursachen weniger schädliche Klimagase. Als heimische Alternativen empfehlen die Verbraucherzentralen zum Beispiel Leinsamen statt Chiasamen. Für Chiasamen stellen die Anbieter gerne den hohen Gehalt an Protein und Omega-3-Fettsäuren heraus. Leinsamen toppt die Gehalte jedoch noch. Und auch hinsichtlich Ballaststoffen steht Leinsamen den Chiasamen in nichts nach und sättigt ebenso gut. Am besten aus europäischem Anbau.

Ebenso können Schwarze Johannisbeeren und Sanddorn Goji-Beeren ersetzen. Diese gelten mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt als wahre Wunderfrucht. Doch Schwarze Johannisbeeren oder Sanddornbeeren enthalten nicht nur mehr Vitamin C, sie sind auch deutlich preiswerter und außerdem als frische Ware oder Saft zu haben – im Gegensatz zu den meist getrockneten Goji-Beeren.

Açai-Beeren gelten vor allem aufgrund des hohen Gehalts an Anthocyanen als Superfood. Das sind blaue Pflanzenfarbstoffe, die den Körper vor schädigenden Oxidationsprozessen schützen können. Auch heimische blaue und violette Obst- und Gemüsearten enthalten große Mengen der Pflanzenfarbstoffe, darunter Heidelbeeren, Holunderbeeren, blaue Trauben oder Rotkohl.

Avocados werden wegen ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren angepriesen. Allerdings haben Walnüsse einen höheren Gehalt an der einfach ungesättigten Fettsäure Ölsäure sowie an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Hinzu kommt, dass Walnüsse gut in Deutschland wachsen können und lange lagerfähig sind. Das macht die heimischen Nüsse zu einer wertvollen Alternative.

Quinoa ist vor allem für Veganer eine attraktive Proteinquelle und enthält für ein pflanzliches Lebensmittel viel Eisen. Eine Alternative zur exotischen Körnerfrucht ist die Hirse. Auch Hirse verfügt über wertvolles Protein und reichlich Eisen, wächst zudem in Europa, auch in Deutschland. Sowohl Quinoa als auch Hirse sind glutenfrei.

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