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Heinz Ferbert wird in Japan ausstellen

Derzeit sind die Werke des Künstlers in der Alten Lateinschule zu sehen. Doch 2018 fliegt er nach Fernost.

© Klaus-Dieter Brühl

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Großenhain. Durch seine Kalligraphie-Arbeiten ist der Kunstlehrer Heinz Ferbert in Sachsen bekannt. Seine Grafiken, Malereien und Arbeiten seiner Frau sind momentan im Großenhainer Museum zu sehen. „Nächstes Jahr stelle ich in Kobe in Japan aus“, erzählte er jetzt am Rande. Ferbert organisierte Mal ein Besuchsprogramm für den japanischen Professor Suzuki, der ein Buch über die Kunstpädagogik in der DDR übersetzt hat. „Dafür war ich vorgeschlagen worden“, sagt Ferbert. So gibt es in Japan jetzt ein Werk, in dem auch Bilder früherer Großenhainer Gymnasiasten zu finden sind.

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Aus diesem Kontakt ist die Einladung entstanden, nächstes Jahr von März bis Mai im Mitsunami Art Center auszustellen – gemeinsam mit einer japanischen Künstlerin. „Ich war noch nie in Fernost“, sagt Heinz Ferbert. 14 Arbeiten wird der Wantewitzer in Kobe zeigen. „2014 hätte ich einen Chinabesuch machen können, aber eine Operation kam dazwischen“, so der Künstler, der am Siemens-Gymnasium unterrichtet. Seine Kalligraphie stellt Ferbert aber nicht wie die Asiaten mit Pinsel her. „Ich mache Aquatinta – ich ritze die Schriftzeichen mit einer Bohrmaschine in Kupfer- oder Messingplatten“, erklärt der Künstler. Das nenne man Strichätzung. Gelegentlich zeichnet er auch mit dem linken Fuß. Heinz Ferbert experimentiert gern und arbeitet mit dem Zufall. Das ist seinen Werken, die gerade im Museum Alte Lateinschule zu sehen sind, auch anzumerken. Hier lassen sich individuelle Techniken wie das Arbeiten mit Sand ablesen. „Für mich tritt der Gegenstand oder das Motiv in den Hintergrund – auf das künstlerische Problem kommt es an“, so Heinz Ferbert. Sprich: auf die Farbbeziehungen im Bild oder den Hell-dunkel-Kontrast.

Ausstellung „Dialog“ bis 21. Mai im Museum Kirchplatz 4