Döbeln
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Heiß, eng und unübersichtlich

Eine Übung im Brandcontainer stellte die Kameraden mehrere Ortswehren vor nicht alltägliche Herausforderungen.

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Während einer Übung in einem Feststoffbrandcontainer mussten die Kameraden der Feuerwehr auch eine vermisste „Person“ finden und retten.
Während einer Übung in einem Feststoffbrandcontainer mussten die Kameraden der Feuerwehr auch eine vermisste „Person“ finden und retten. © Thomas Kube

Von Thomas Kube und Cathrin Reichelt

Waldheim. Vom Gelände des Waldheimer Bauhofes stieg am Sonnabend immer wieder Rauch auf. Die Feuerwehr wurde deshalb nicht gerufen. Denn sie war selbst der „Verursacher“.

Kameraden der Ortswehren aus Waldheim, Hartha und der näheren Umgebung absolvierten dort eine ganz besondere Ausbildung in einem Feststoffbrandcontainer. In dem werden Brandeinsätze unter Vollschutzausrüstung simuliert. Sie ist etwa 25 Kilogramm schwer und neben dem Atemschutz gehören auch Funkgerät, Handscheinwerfer und Strahlrohr dazu, wenn die Feuerwehrleute den Container betreten. In dem ist es heiß, eng und stellenweise sehen die Kameraden die sprichwörtliche Hand vor Augen nicht.

„Die Übung dient dazu, die physische und psychische Belastung der Einsatzkräfte zu testen und zu stärken“, erklärt Kai Seiler von der Firma Atemschutz Röser. Neben der Brandbekämpfung mit Personenrettung haben die Feuerwehrleute auch die Rauchgasabkühlung geübt.

Ein Löschtrupp bestand aus zwei Kameraden unter Beobachtung eines Ausbilders. Für Notfälle gab es an dem Container mehrer Notausgänge. Außerdem war ein stets einsatzbereiter Nottrupp vor Ort. In dem dunklen verräucherten Container war bei den Feuerwehrleuten eine extreme Aufmerksamkeit und ständige Kommunikation gefordert, um die Rettungsübung erfolgreich zu bewältigen.

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