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Niesky

Heißes Finale im August

Niesky feiert sein Herbstfest bei tropischen Temperaturen

Niesky ist auch die Stadt des Eishockeys, das verdeutlicht das Schaubild des ELV Niesky während des Festumzuges.
Niesky ist auch die Stadt des Eishockeys, das verdeutlicht das Schaubild des ELV Niesky während des Festumzuges. © Rolf Ullmann

Das dreitägige Fest im Herzen von Niesky hätte getrost den Namen Herbstfest gegen die Bezeichnung Hochsommerfest eintauschen können. Trotz der fast tropischen Temperaturen erweist sich die Veranstaltung als ein Magnet, der die Nieskyer und nicht nur sie, in wahren Scharen anzieht. Das zeigt sich sowohl während des traditionellen Festumzuges am Sonnabendnachmittag als auch im abendlichen Trubel im Festzelt sowie beim großen Rummel auf dem Platz der Jugend. Bernd Barthel vergießt als Organisator des Festumzuges so manchen Schweißtropfen, bis alle 39 Schaubilder ihren Platz im Festumzug gefunden hatten. Diesmal führt nicht der Spielmannszug Rothenburg sondern das Jugend Blasorchester aus Görlitz den bunten Zug auf seinem Weg vom Gewerbepark Niesky-Süd, über den Zinzendorfplatz bis zum Endpunkt in der Straße Am Markt an. Noch während des Festumzuges scheren drei Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Niesky aus und nahmen Kurs auf das Altenheim „Abendfrieden“ der Diakonissenanstalt Emmaus. Zum Glück entpuppte sich dieser Einsatz als FehlaIarm,. der durch eine Brandmeldeanlage im Erdgeschoss des großen Gebäudes ausgelöst wurde. Die Kameraden der Nieskyer Feuerwehr, die wenig später noch Verstärkung durch Feuerwehrleute aus Horka erhalten, wollen sich das Szenario eines Ernstfalles an diesem Nachmittag lieber nicht vorstellen. Denn dicht an dicht auf beiden Straßenseiten, vor allem durch Besucher des Waldbades, geparkte Pkw, hätten sie und den Rettungsdienst vor große Probleme gestellt. Tropische Temperaturen herrschen auch am Abend im großen Festzelt am Friedrich-Schleiermacher Gymnasium. Die Nieskyer feiern dennoch hier und beim Hoffest in der Weinhandlung Flicke sowie auf dem Rummelplatz. Dessen Fahrgeschäfte drehen sich bis weit nach Mitternacht.

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Das die Nieskyer hart im Nehmen sind, beweisen sie am Sonntagvormittag. Mit über 300 Startern stellen sie einen neuen Teilnehmerrekord während des 6. Holzhauslaufes auf. Bis zur letzten Minute melden sich spontan die Teilnehmer, die einzeln, in der Mehrzahl aber in Gruppen die 5 Kilometerroute oder die Strecke über 10 Kilometer in Angriff nehmen. Das traditionelle T-Shirt wird in diesem Jahr von einer weißen Friedenstraube geziert. Sie erinnert an den Kriegsausbruch vor 80 Jahren.

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