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Heizöl legt Kampfmittelzentrale lahm

Eine Leckage an einer Zuleitung löst einen Feuerwehreinsatz aus. Eine Gefahr für Anwohner bestand aber nicht.

© Archiv/Sebastian Schultz

Zeithain. Zu einer Betriebsstörung ist es am Montagmittag in der Kampfmittel- zerlegeeinrichtung Zeithain gekommen. Personen wurden nicht verletzt, der Betrieb der thermischen Vernichtung der Kampfmittel wurde aber zunächst eingestellt, erklärte Polizeisprecher Jürgen Scherf.

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Kurz nach 13 Uhr war aus bislang unbekannter Ursache aus einer Zuleitung für die Nachverbrennung in der Rauchgasreinigungsanlage Heizöl ausgetreten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es zu einer Entzündung kommt, wurde vorsorglich die örtliche Feuerwehr gerufen und die Anlage heruntergefahren, so Jürgen Scherf. Zur Gefährdungsbeurteilung wurde zudem die Glaubitzer Wehr mit Wärmebildkamera und weiteren Atemschutzgeräteträgern angefordert. Zu einer Entzündung des Heizöls sei es allerdings nicht gekommen.

Die Schadenshöhe kann zurzeit noch nicht benannt werden, so der Polizeisprecher. Eine Präzisierung der tatsächlichen Schäden sei erst in Folge der Reparaturarbeiten möglich, die nun an der Rauchgasreinigungsanlage erforderlich sind. Bis die abgeschlossen sind, bleibt der Betrieb der thermischen Vernichtung von Kampfmitteln eingestellt.

Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit, erklärte Jürgen Scherf. Denn die thermische Vernichtung der Kampfmittel erfolge in einem anderen Gebäude und nur in kleinen Mengen. Ein Brand im Gebäude der Rauchgasreinigungsanlage infolge der Entzündung des ausgetretenen Heizöls sei das größte Risiko bei der Störung gewesen. (SZ/ste)

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