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Helfer für Rumänien kontaktiert

Coswigern fallen vermehrt rumänische Bettler in der Stadt auf. Der Ordnungsamtschef versucht, zu vermitteln.

© Symbolfoto: SZ-Archiv

Coswig. Weil in Coswig in den vergangenen Wochen immer öfter rumänische Bettler unterwegs waren, sucht die Stadt einen Weg, damit verbundene Probleme zu lösen.

Wie festgestellt wurde, kamen die bettelnden Menschen aus derselben Stadt, aus Sfântu Gheorghe, aus einem Stadtteil, in dem die Roma wohnen und wo sie auf zwei benachbarten Straßen daheim sind.

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Ordnungsamtschef Olaf Lier, bei dem Anfragen, Bedenken und Befürchtungen der Coswiger Einwohner zu den Bettlern ankommen, hat deshalb an den Bürgermeister von Sfântu Gheorghe im Zentrum Rumäniens – etwa 60 000 Einwohner, drei Viertel Ungarn, ein Viertel Rumänien – geschrieben. Um gemeinsam einen Weg zu finden, den Roma-Familien zu helfen.

Bürgermeister Àrpád-András Antal hat darauf geantwortet und deutlich gemacht, dass er ebenfalls an einer Lösung interessiert ist, sagt Olaf Lier. Allerdings sei der erste Kontakt in die Urlaubszeit der Verwaltung von Sfântu Gheorghe gefallen, deshalb stehe derzeit noch nichts Konkretes, zum Beispiel ein gemeinsames Projekt, fest.

Etwas weiter ist dagegen schon die Reaktion auf den Aufruf an die Coswiger, sie sollten sich melden, wenn sie bei diesem Vorhaben mithelfen wollen. Das haben schon einige getan, sagt Olf Lier. Wobei vor allem Manpower, also persönliches Mittun, angeboten wird. Über den Verein Partnerschaft mit Osteuropa e.V. Coswig, bei dem auch weitere Unterstützer gern gesehen sind. (SZ/IL)

Kontakt: Ordnungsamt Coswig, Telefon: 03523 66330; Verein Partnerschaft mit Osteuropa e.V. Coswig:

www.partnerschaft-mit-osteuropa.de