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Hendricks sieht neue Klimaschutz-Dynamik

Die Pläne der USA und Chinas für eine Verringerung ihrer Treibhausgasausstöße bringen laut Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) neue Dynamik in die Klimaverhandlungen.

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Berlin. Die Pläne der USA und Chinas für eine Verringerung ihrer Treibhausgasausstöße bringen laut Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) neue Dynamik in die Klimaverhandlungen. „Da kommt jetzt ein neuer Schwung rein. Auch in China wird allein schon wegen der Luftbelastung in den Städten gesehen, dass sie etwas gegen den Kohlendioxidausstoß tun müssen“, sagte Hendricks der Deutschen Presse-Agentur. Von Mittwoch an bereitet eine UN-Klimakonferenz in Bonn den Klimagipfel im Dezember in Peru vor. Der Weltklimavertrag soll 2015 in Paris beschlossen werden.

Hendricks betonte, in nächster Zeit müssten alle Staaten ihre nationalen Klimaschutzziele vorlegen. „Auf dieser Basis wird dann verhandelt.“ In der EU sei man sich einig, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 zu mindern. Auch für Deutschland pocht sie auf mehr Einsatz.

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„Mit den bisherigen Maßnahmen würden wir nur rund 33 statt der geplanten 40 Prozent Minderung an Treibhausgasen bis 2020 im Vergleich zu 1990 schaffen.“ Diese Lücke wolle sie mit einem Aktionsprogramm schließen. „Die gesamte Bundesregierung steht in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Deutschland seine internationalen Zusagen erfüllt.“ Das Kabinett solle das Programm noch vor der Klimakonferenz in Lima beschließen, sagte Hendricks. (dpa)