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Dresden

Henrys Kleingarten-Challenge: Tag 3

Der Plan steht. Jetzt will SZ-Redakteur in seiner Parzelle so richtig loslegen, um den Kleingarten-Verband milde zu stimmen. Doch womit soll er starten?

Genug gegrübelt. Jetzt geht's bei SZ-Redakteur Henry Berndt ans Anpacken im Kleingarten.
Genug gegrübelt. Jetzt geht's bei SZ-Redakteur Henry Berndt ans Anpacken im Kleingarten. © Sven Ellger

Danke, liebe Leute, für so viel moralischen Beistand und so viel gute Tipps. Seit Montag haben mich Dutzende Kommentare im Netz und E-Mails erreicht. Zum Beispiel könne man doch Obstbäume als Spalier ziehen und würde damit die geforderten Grenzabstände umgehen. 

In leere Beetfläche könne man auch jetzt noch super Buschbohnen säen, schlug ein anderen Leser vor. Ist notiert!

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Jede Minute draußen auskosten

In den folgenden Monaten halten wir uns lieber in kuschelig warmen Räumen auf. Die Sonne sieht unsere Haut seltener und viele leiden unter einem Vitamin-D-Mangel.

Jetzt will ich aber erst einmal dafür sorgen, dass ich in meiner Parzelle mehr Platz für Beete schaffe - so wie es in meinem Mahnschreiben unmissverständlich gefordert wird.

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Henrys Kleingarten-Challenge: Tag 4

Knallharte Entscheidungen in der Parzelle sind getroffen. Nun stellt sich für SZ-Redakteur Henry Berndt die Frage, was er mitten im Sommer noch anbauen kann.

Wiese und Planschbecken im Kleingarten sind eine feine Sache. Allerdings sollte man immer das Bundeskleingartengesetz im Hinterkopf behalten. 
Wiese und Planschbecken im Kleingarten sind eine feine Sache. Allerdings sollte man immer das Bundeskleingartengesetz im Hinterkopf behalten.  © Henry Berndt

Irgendwo in den Kommentaren auf Facebook habe ich gelesen, dass man eine völlig verwilderte Unkrautfläche (wobei das Wort Unkraut ja zurecht umstritten ist), spielend einfach in feinste Beetfläche verwandeln kann, wenn man sie nur für einige Monate mit unbedruckten Pappen abdeckt.  Das kommt aus der Permakultur, die ja gerade richtig im Trend ist

Ich halte das für eine prima Idee, auch wenn die besagte Fläche in dieser Zeit nicht gerade schön aussehen mag. Im Hochsommer umgraben oder jedes Rotkleepflänzchen einzeln zu zupfen, wäre mir schlicht zu anstrengend. 

Außerdem muss und will ich mit meinen zwei kleinen Kindern zu Hause auch mein Zeitmanagement im Auge behalten - Mahnung hin oder her.

Mit einer paar Pappen aus dem Supermarkt verschwindet das Unkraut ganz schnell aus dem Blickfeld.
Mit einer paar Pappen aus dem Supermarkt verschwindet das Unkraut ganz schnell aus dem Blickfeld. © Sven Ellger

Außerdem habe ich begonnen, fast alle kleingepflasterten Wege zurückzubauen. Die haben nur Platz weggenommen und waren außerdem Stolperfallen für meine Mädels.

Das dritte Projekt wird sich wohl noch bis in den Herbst hinziehen: Das Aus- und Umpflanzen von ungünstig platzierten Bäumen und Sträuchern. Unter anderem werde ich neue Plätze für ein kleinen Birn- und einen Apfelbaum suchen. Auch ein großer Sommerflieder steht im Weg, darf aber noch in Ruhe zuende blühen. 

Für den Donnerstag habe ich mir vorgenommen, im Baumarkt nach Saatgut zu schauen - und mir vielleicht sogar ein Gewächshaus anzulachen. Auf geht's!

Das kleine Birnbäumchen mitten im Gemüsebeet (Bildmitte) wird einen neuen Platz bekommen. Bei der komplizierten Anbau-Berechnung zählt dieser Teil des Beetes nur als Obstfläche. 
Das kleine Birnbäumchen mitten im Gemüsebeet (Bildmitte) wird einen neuen Platz bekommen. Bei der komplizierten Anbau-Berechnung zählt dieser Teil des Beetes nur als Obstfläche.  © Henry Berndt

Habt ihr Tipps, Fragen oder Kritik? Immer her damit an [email protected]ächsische.de.