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Herzlweg rund um Geising

Mal innehalten und die Aussicht und Ruhe genießen

Ein herrlicher Blick auf das alte Bergbaustädtchen Geising.
Ein herrlicher Blick auf das alte Bergbaustädtchen Geising. © Foto: Egbert Kamprath

Nur wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt liegt das alte Bergbaustädtchen Geising. Von hier aus starten zahlreiche erholsame Wanderungen. Ausgangspunkt des Herzlwegs ist die Eisenbahnbrücke in Geising. Von hier führt der Weg die Hauptstraße abwärts und dann nach links bis zum Steinkreuz auf der linken Seite. Weiter geht es auf dem Weg, welcher neben dem Kreuz beginnt. Dieser Weg führt an der Bahnlinie entlang talabwärts zur Dresdner Straße. Nach dem Überqueren der Straße geht die Tour weiter über das „Rote Wasser“ und die Bahngleise hinweg. Nach etwa 200 Metern kommt der Abzweig auf den Leitenweg. Diesem Weg folgt der Wanderer bis zum „Stadtpark“. Es geht weiter bergauf auf dem Leitenweg. Nach kurzer Zeit kreuzt der Hofeweg, auf den nach links abgebogen wird. Am Ende der kleinen Mischwaldaufforstung geht es weiter nach rechts auf den Kohlenweg, bis in Oberlöwenhain der Abzweig nach rechts auf die Dorfstraße kommt. In der scharfen Rechtskurve geht es auf dem Tradel-Jäpel-Weg weiter und bergab zur Kleinsiedlung und in die Lindenallee.

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Einkehren und Planschen im Naturbad Hüttenteich

Direkt an der Strecke, am Fuße der Kohlhaukuppe, liegt das Naturbad Hüttenteich, das eine Abkühlung im klaren Wasser bietet − ganz ohne chemische Zusätze. Auf den sonnigen Wiesen und unter schattenspendenden Bäumen lässt sich gut ruhen. Wer noch genügend Energie besitzt, entert die Wasserrutsche oder den Spielplatz. Sportlich geht es auch beim Volleyball, Fußball, Tischtennis, Schach oder Minigolf zu. Familien können sich Ruderboote oder Elektro-Miniboote mieten. Ein kleiner Biergarten sorgt für Erfrischung. Das Naturbad hat witterungsabhängig geöffnet.

Das Naturbad Hüttenteich.
Das Naturbad Hüttenteich. © Foto: Egbert Kamprath

Mit neuer Frische weiter Richtung Kohlhaukuppe

Auf der Lindenallee muss sich der Wanderer links halten bis zum Ende der Straße, wo die Tour nach rechts zum Hochbehälter der Geisinger Wasserversorgung abbiegt. Wer mag, kann von hier aus einen Abstecher auf die Kohlhaukuppe machen.

Tolle Aussicht und Einkehr bei der Bergbaude Kohlhaukuppe

Der Gipfel der Kohlhaukuppe ist nur zu Fuß erreichbar und liegt auf 786 Metern. Nach einer Wanderung durch einzigartige Bergwiesen hat sich der Wanderer eine Stärkung in der Berggaststätte verdient. Eine Spezialität des Hauses sind Knoblauch-Gerichte aller Art. Direkt neben der Gaststätte befindet sich ein Aussichtsturm, von dem aus man einen herrlichen Rundumblick genießen kann.

Über das Pfarrwasser und bergauf zum Aschergraben

Wer keinen Abstecher macht, folgt dem Waldweg weiter auf den Stufenweg. Dieser geht abwärts zum Sommerweg, biegt nach links ab und nach 100 Metern im spitzen Winkel nach rechts. Nun wird das Pfarrwasser überquert, bevor die Strecke über den Wiesenweg weiter zum Sportplatz führt. Von hier aus erreicht man den Talrandweg, welchem die Wanderung nach links folgt. Nach etwa 250 Metern wird der Bach gequert und nach etwa 20 Metern biegt man auf den rechten Querweg. Nun geht es bergan bis zum Aschergraben. Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Graben diente der Zuführung von Aufschlagwasser für die Zinnaufbereitung im Bergbau.

Denkmal erinnert an Goethes Ausflug

Im Juli 1813 wanderte Johann Wolfgang von Goethe entlang des Aschergrabens von Zinnwald nach Altenberg. An diesen Ausflug erinnert ein Denkmal, das 1913 am Graben aufgestellt wurde.

Am Aschergraben entlang zurück nach Geising

Dem Aschergraben folgt die Tour nach rechts in Richtung Altenberg und kreuzt den Goldhahnweg. An der nächsten Kreuzung lassen sich Überreste der historischen Geisinger Bobbahn nur noch erahnen. Von hier aus geht es talabwärts zur „Alten Straße“. Nach kurzer Zeit führt der Pfad auf den Goldhahnweg nach links und kommt nach etwa 400 Metern wieder auf die Altenberger Straße und den Endpunkt der Tour zurück.

Typische Fachwerk- und Umgebindehäuser

Ein Bummel durch den historischen Stadtkern Geisings lohnt sich, denn dieser steht weitgehend unter Denkmalschutz. Die gut erhaltenen Fachwerk- und Umgebindehäuser sind typisch für die Bergbau-Region. Das im Jahr 1908 errichtete Rathaus steht ebenfalls unter Denkmalschutz.

Ausflugs-Tipp: Wildpark Osterzgebirge

Etwa einen Kilometer von Geising entfernt befindet sich der Wildpark Osterzgebirge. Auf dem Gelände der Hartmannsmühle können heimische Wildtiere wie Dam- und Rotwild, Luchse, Wildkatzen und Waschbären beobachtet werden. Pferde, Mini-Schweine, Rentiere, Erdmännchen, Äffchen und Mini-Kängurus sorgen nicht nur bei den kleinen Besuchern für Freude. Auch ein Streichelzoo und Spielgeräte sorgen für Kurzweil.

Im Wildpark gibt es auch Erdmännchen zu sehen.
Im Wildpark gibt es auch Erdmännchen zu sehen. © Foto: Egbert Kamprath

Tipp für die An- und Abreise mit dem VVO

Mit der Müglitztalbahn RB 72 gelangt man ganz komfortabel von Dresden über Heidenau zum Bahnhof Geising. Am Wochenende und an Feiertagen fährt auch der WanderExpress RE 19 ohne Umstieg von Dresden über Heidenau und Glashütte nach Altenberg. Von hier aus fährt dann die RB 72 oder 33 weiter nach Geising.