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Bautzen
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Hexenhaufen niedergebrannt

Fünfmal musste die Feuerwehr in der Nacht zu Donnerstag ausrücken, weil Reisighaufen brannten – in einer Gemeinde gleich zweimal.

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Auch in Doberschau brannte in der Nacht zum Donnerstag der Hexenhaufen.
Auch in Doberschau brannte in der Nacht zum Donnerstag der Hexenhaufen. © © xcitePRESS

Bautzen. Etwa eine Woche vor dem Termin für das Hexenbrennen haben in der Nacht zu Donnerstag die ersten Hexenfeuer-Haufen gebrannt. Gleich fünfmal musste die Feuerwehr in der Region deshalb ausrücken. Noch vor Mitternacht brachen zwei Reisighaufen in Löbau und in der Gemeinde Spreetal in Flammen aus, wie die Rettungsleitstelle bekannt gab. Nach null Uhr mussten die Feuerwehren zweimal zu Löscharbeiten in die Gemeinde Lohsa ausrücken. Gegen ein Uhr brannte es in der Fabrikstraße in Doberschau. „Die Feuerwehr konnte nichts weiter tun, als den Haufen kontrolliert abbrennen zu lassen“, teilte Jan Strauß von der Polizeidirektion Görlitz mit. Die Brandursache ist noch unklar.

Erst vor wenigen Tagen hatten viele Gemeinden im Kreis Bautzen mitgeteilt, dass sie überlegen, die Hexenbrennen wegen der Waldbrandgefahr abzusagen. In der Zwischenzeit hat sich die Gefahrenstufe in vielen Gemeinden noch einmal erhöht: Während in den südlichen Teilen des Landkreises bis Dienstag noch die mittlere Gefahrenstufe drei galt, lag die Stufe am Donnerstag auch dort bereits bei der hohen Stufe vier. In den nördlichen Gemeinden des Kreises gilt die höchste Gefahrenstufe. Nur, wenn es vorher regnet, wollen viele Gemeinden die Feuer am 30. April erlauben. Laut Deutschem Wetterdienst könnte es am Wochenende leichten bis mäßigen Regen geben. (SZ/the)