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Hier gibt’s bald einen Zebrastreifen

Ein schwerer Unfall war der Auslöser, den Kampf um einen Überweg in Bretnig zu forcieren.

© Matthias Schumann

Bretnig. Noch ist kein Fußgängerüberweg in Bretnig am Klinkenplatz markiert. Aber Eltern und Kinder haben sich schon mal zum Foto an der Stelle versammelt. Denn es steht fest, dass er kommen wird. Damit wird der Schulweg für die Kinder endlich sicherer. Insbesondere der von der Schule zum Hort in der Kita. Das ist eine Erfolgsgeschichte. Aber die war wohl noch ein bisschen anders, als bisher gedacht. So war von einer neuen Verkehrszählung die Rede, die den Ausschlag gegeben habe, um jahrelange Bemühungen des Elternrates der Kita Schlumpfenland endlich zum Erfolg zu führen. Doch es war noch mehr. Erst ein schwerer Unfall im Januar brachte die Wende. Eine Schülerin der 3. Klasse wurde vom Auto erfasst, berichtet Tobias Paulo, Vorsitzender des Kita-Elternrats. Für den sei es Auslöser gewesen, das Sicherheitsthema wieder aufzugreifen. Am 15. Januar habe der Elternrat den Antrag auf einen Überweg gestellt und mehrere Behörden angeschrieben. Daraufhin habe es Gespräche mit Vertretern des Kreises, Landesamtes für Straßenbau und der Stadt gegeben: „Innerhalb von einem Monat haben wir erreicht, dass der Überweg kommt“, sagt Tobias Paulo. Einem Politiker gebühre dabei der besondere Dank. Das ist der Landtagsabgeordnete Aloysius Mikwauschk. Er habe die Koordination zwischen den Beteiligten übernommen und großen Anteil am Erfolg. Und auch die Schülerin sei zum Glück wieder auf dem Weg der Genesung. (SZ/ha)

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