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Görlitz

Hier sind 4200 Kilometer Glasfaser nötig

Der Ausbau des schnellen Internets im Landkreis Görlitz kann starten. Jetzt geht es um die Genehmigungen.

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Symbolbild © dpa

36 Monate hat der Landkreis Zeit, um den Ausbau des schnellen Internets voranzubringen. So lange jedenfalls läuft ein gefördertes Projekt dazu. Telekom, Enso und die Görlitzer Netcommunity beteiligen sich am Ausbau. Rund 4 200 Kilometer Glasfaserkabel müssen verlegt werden, 800 Kilometer Tiefbau sind notwendig die rund 6 600 Anschlüsse in 31 Städten und Gemeinden im Landkreis zu erreichen. Letzterer wurde der Einfachheit halber in neun Bereiche gegliedert, so genannte Cluster.

Der Technische Referent und Breitbandkoordinator Dominik Rein hofft auf eine 100-prozentige Anschlussquote innerhalb der Förderzeit. Erste Vereinbarungen im Bereich acht mit Netcommunity wurden bereits an Grundstückseigentümer verteilt, teilt der Landkreis mit. Dabei handelt es sich um Horka, Kodersdorf, Neißeaue, Schöpstal. Ab September soll es zudem Bürgerversammlungen geben, in denen erklärt wird, warum es so wichtig sei, diese Vereinbarungen zu unterschreiben.

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Inzwischen wurde im Landkreis ein zehnter Bereich für den Breitbandausbau ausgewiesen. Unter anderem dabei: Kommunen von Beiersdorf über Ebersbach-Neugersdorf, Großschönau, Markersdorf, Ostritz bis Rietschen. Hintergrund ist unter anderem, dass auch Anschlüsse für Schulen gefördert werden.

In den bisher 31 beteiligten Gemeinden will der Landkreis Glasfaserkabel bis direkt an die Häuser bringen und gigabitfähige Netze schaffen. Laut Grundgesetz ist der Breitbandausbau Aufgabe privater Telekommunikationsunternehmen. Nur dort, wo sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht selbst bauen, darf der Staat fördern.

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