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Hier tragen Taxifahrer ihr Gewerbe zu Grabe

Eine Neuregelung bringt die Fahrer in Rage. In Dresden demonstrierten sie nun vor der Staatskanzlei. 

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Taxifahrer mit einem symbolischen Sarg vor der Staatskanzlei in Dresden.
Taxifahrer mit einem symbolischen Sarg vor der Staatskanzlei in Dresden. © dpa/Tino Plunert

Mit einer Mahnwache vor der Staatskanzlei haben mehr als 50 Taxifahrer in Dresden gegen eine geplante Neuregelung für Konkurrenten wie den Fahrdienstanbieter Uber demonstriert. „Wir haben auf ein Signal der Regierung gewartet - leider vergeblich“, sagte Henry Roßberg vom Landesverband Sächsischer Taxi- und Mietwagenunternehmer am Freitag. Hintergrund ist die geplante Liberalisierung des Fahrdienstmarktes, mit dem die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagen mit Fahrer entfallen soll.

Die Taxibranche fürchtet, dass diese Regelung den Wettbewerb aushebelt. Das wäre Chaos auf der Straße und das Aus für seine Branche, so Roßberg. Bislang müssen die Konkurrenten der Taxi-Unternehmen nach jeder Fahrt an ihren Hauptstandort zurückkehren, wenn sie keinen neuen Auftrag haben. Taxis dagegen dürfen auf der Straße auf Kunden warten.

Seit dem 11. Juni macht der Bundesverband mit Mahnwachen in allen 16 Bundesländern auf die aktuelle Lage des Taxigewerbes aufmerksam, letzte Station am 28. Juni ist Berlin. In Dresden gibt es rund 470 Taxiunternehmen mit knapp 1.000 Fahrern, sachsenweit sind es mehr als 1.000 Taxibetriebe, die im Landesverband organisiert sind. (dpa)