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Zittau

Hier werden Jesus-Bilder gerettet

Die Emporenbilder in der Lückendorfer Kirche werden derzeit restauriert. Kosten: 26.000 Euro. Ein Teil davon stammt aus Spenden.

Eines der 22 Szenen wird hier gerade restauriert.
Eines der 22 Szenen wird hier gerade restauriert. © privat

Die Bilder mit 22 Szenen aus dem Leben Jesu Christi in der Lückendorfer Kirche werden derzeit restauriert. Diese sind in Grisaille-Technik mit Temperafarben direkt auf die Holzflächen der Emporen gemalt. 

"Durch die Temperaturunterschiede und die Schwankungen der Luftfeuchtigkeit in der Kirche arbeitet das Holz ständig", berichtet Pfarrerin Barbara Herbig. So haben sich Teile der Farbschicht vom Untergrund abgelöst. "Um die Bilder zu retten, müssen sie behandelt werden."

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Doch dafür fallen Kosten von 26.000 Euro an. Der Freistaat gibt Fördermittel von 15.500 Euro. Der Rest muss anderweitig finanziert werden. "Zu unserer großen Freude haben viele Privatpersonen dafür gespendet", berichtet die Pfarrerin. Darüber kamen 2.500 Euro zusammen. Von der Sparkassenstiftung sind 8.000 Euro zugesagt.

So konnte zu Beginn der Sommerferien das Restauratorenpaar Freund mit den Arbeiten an den Emporenbildern starten, die dem Oberlausitzer Maler Nikolaus Prescher zugeschrieben werden. Ende August sollen diese beendet sein.

Zum Konzert des gemischten Chores "Chornett" unter der Leitung von Michael Wachler am 7. September um 19 Uhr in der Lückendorfer Kirche können die restaurierten Emporenbilder bewundert werden.

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