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Radebeul

Hilfe für die Partnergemeinde in Klausenburg

Radebeuler spenden für ein Altenheim in Rumänien. Beim Beladen des Lkws packten nach einem Aufruf in der SZ viele Helfer mit an.

Große Hilfe beim Beladen des Lkws mit Einrichtungsgegenständen für das Altenheim in der Partnergemeinde. © Michael Roßner

Radebeul. Ordentlich mit abgepackt haben 15 Helfer beim Beladen eines großen Lkws. Die Ladung ist für die Partnergemeinde der Lutherkirche im rumänischen Klausenburg bestimmt. Es sind Einrichtungsgegenstände für ein Altenheim, welches in der Gemeinde neu aufgebaut wurde. Vier Personen kamen über den SZ-Aufruf zur Helfermannschaft dazu, berichtet Michael Roßner, der sich im Namen der Lutherkirchgemeinde um die Unterstützung für Klausenburg kümmert.

Seit mehr als 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Lutherkirchgemeinde Radebeul und der X. Reformierten Gemeinde Klausenburg (Cluj Napoca). Viele gemeinsame Projekte wurden seitdem realisiert. Aktuell unterstützen die Radebeuler die Einrichtung eines neuen, größeren Altenpflegeheims der Partnergemeinde. 

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In der Ausstellung der OSTRALE Biennale O19 sind neben der Eröffnungsperformance von „go plastic“ noch sieben Künstler zu erleben. 

Das bisherige Haus „Febe“ ist mit seinen 23 Plätzen längst deutlich zu klein geworden. Viele junge Rumänen wandern immer noch aus ihrem Heimatland ab, in der Hoffnung, an einem anderen Ort bessere Lebensbedingungen zu finden. Das bedeutet aber auch, dass die oftmals zurückbleibenden alten Menschen immer mehr auf Pflege von Dritten angewiesen sind, so Michael Roßner. 

Das Problem: Eine mit Deutschland vergleichbare staatliche Unterstützung für die Betreuung von Alten, Kranken und sozial Schwachen gibt es derzeit nicht. Für die Betriebsfertigkeit des Heimes fehlt es allerdings noch an Möbeln und Inventar – dabei hilft die Radebeuler Luthergemeinde.

Eine Gruppe von 19 Radebeulern fährt am 27. Juli bis 10. August zur Familienfreizeit zu den Moldauklöstern und dann auch nach Klausenburg. Wir werden dann als Erste das fertige Heim bestaunen können, so Michael Roßner. (SZ/per)