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Hilfe für Radeburger Senioren

Das Geriatrische Netzwerk hat Männer und Frauen zu Ehrenamtlichen ausgebildet. Seit Anfang des vergangenen Monats stehen sie bereit.

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© Symbolbild/dpa

Radeburg. Das Geriatrische Netzwerk hat Männer und Frauen zu Ehrenamtlichen ausgebildet, seit Anfang des vergangenen Monats stehen sie bereit – die ersten sechs Seniorenbegleiter für Menschen mit einer Pflegestufe.

Wer sich möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden wünscht, jemanden haben möchte, der einen Spaziergang mitmacht, sich Fotos von früheren Zeiten ansieht oder sich einfach nur unterhält, kann sich beim Geriatrischen Netzwerk Radeburg melden und weitere Informationen erhalten.

Die ehrenamtlichen Seniorenbegleiter stellen keinen Familienersatz dar, können aber ein kleiner Lichtblick sein und dafür sorgen, dass für einige Stunden in der Woche Einsamkeit und Langeweile verschwinden. Ehrenamtliche können zudem auch für dauerhaft pflegende Angehörige eine kleine Entlastung darstellen. So wird Zeit geschenkt, um einen Termin wahrnehmen können, einen Einkauf zu tätigen oder einfach etwas Freizeit zu genießen.

Der Umkreis, in dem die zukünftigen Seniorenbegleiter eingesetzt werden, reicht über Radeburg und seine Ortsteile hinaus. Auch in Steinbach, Ebersbach, Tauscha, Reichenberg und anderen Ortschaften wird es Engagierte geben. Bei Vorliegen einer Pflegestufe kann das Angebot kostenlos sein. Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen, welche in den meisten Fällen 104 Euro pro Monat betragen, können für einen solchen Ehrenamtlichen eingesetzt werden. (SZ)

Weitere Informationen beim Geriatrischen Netzwerk Radeburg, Sandy Meusel, Telefon 035208 88624