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Hilfe für sozial schwache Kinder

Die Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz wirbt um Spenden, um allen Kindern Musikunterricht zu ermöglichen.

© Symbolbild/dpa

Die Musik-, Tanz- und Kunstschule in Bannewitz kann sich in Zukunft stärker dafür einsetzen, dass auch sozial benachteiligte Kinder die Möglichkeit zum Musizieren erhalten. Dazu hat die Musikschule von der Stiftung Soziales und Umwelt der Ostsächsischen Sparkasse Dresden im Rahmen des 99-Funken-Projektes „Musizieren für alle“ eine Urkunde über 1 500 Euro überreicht bekommen. Das Geld soll dabei helfen, allen Kindern, die das Talent oder den Willen haben, ein Instrument ganzheitlich zu erlernen, dabei zu unterstützen, weil deren Eltern die Finanzierung selbst nicht stemmen können oder es selbst nicht für notwendig erachten. Mit den Spenden soll nicht nur der Musikunterricht an sich bezahlt werden, sondern auch die Instrumentenmieten, der Notenbedarf und weiteres notwendiges Zubehör, erklärt Musikschulleiterin Jeanne Kompare-Zecher.

Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Musikschule in drei Grundschulen der Region dafür ein, dass das Musizieren für Kinder aus allen sozialen Schichten möglich wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“, das auch vom Freistaat Sachsen unterstützt wird. Im ersten Musikschuljahr lernen die Kinder verschiedene Instrumente kennen. Im zweiten Jahr erhalten sie wöchentlichen Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen. Am Ende dieses zweiten Jahres berät die Musikschule Eltern und Schüler über weitere Ausbildungsmöglichkeiten. Dies sei meist auch der Zeitpunkt, an dem nicht alle talentierten Kinder mit dem Musikunterricht fortfahren, erklärt Kompare-Zecher.

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Die Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz hat daher mithilfe der Crowdfunding-Plattform 99 Funken der Ostsächsischen Sparkasse ein Spendenprojekt initiiert, das hierbei helfen soll. Alle, die das Projekt unterstützen möchten, haben noch bis zum 28. Februar die Möglichkeit, dies über die Internetseite zu tun.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/freital vorbei.

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