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Hilfsbereitschaft für Jaden

Immer mehr Spendenangebote für den krebskranken Jungen gehen bei der Familie in Freital ein.

© Andreas Weihs

Freital. Nachdem die Sächsische Zeitung in der vergangenen Woche über das Schicksal des krebskranken Jaden berichtet hat, sind mehrere Hilfsangebote bei der Familie eingegangen. Das berichtet Sylvia Askoul, die Mutter des Sechsjährigen. Die Zugriffszahlen der Facebook-Seite, auf der sie per Tagebuch über den Krankheitsverlauf ihres Sohnes berichtet, hätten sich erhöht. Außerdem hätten sich drei Leute gemeldet, die spenden wollen. „Der Artikel hat Resonanz gefunden“, so die Freitalerin. „Damit ist uns immens geholfen.“

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Jaden kämpft bereits seit 2013 gegen den Krebs. Nach mehreren Therapien wurden zuletzt wieder Metastasen in der Lunge festgestellt. Derzeit wird der Junge mit einer Chemotherapie an der Uniklinik Dresden behandelt. Sie soll das Wachstum der Metastasen hemmen und im besten Fall für einige Zeit stoppen.

„Wir geben aber nicht auf“, sagt Sylvia Askoul. Sie hat nun Kontakt zu Ärzten in Österreich, den Niederlanden und in den USA aufgenommen. Ihre Hoffnung ist, dass Jaden mit alternativen Behandlungsmethoden geholfen werden kann. (SZ/win)

Sylvia Askoul führt auf der Facebook-Seite „Krebs, wenn plötzlich alles anders ist“ Tagebuch über Jadens Schicksal. Dort ist auch die Nummer eines Spendenkontos zu finden.