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Hiltscher freut sich über Brückenidee

Zittaus Ex-Bürgermeister hat den Plan einer Dreiländereck-Brücke jahrelang vorangetrieben. Gegenüber Kritikern zeigt er kein Verständnis.

© Stadt Zittau

Zittau. Zittaus Ex-Bürgermeister Michael Hiltscher (CDU), der den Plan vom Bau einer Dreiländereck-Brücke während seiner Amtszeit vorangetrieben hat, freut sich über den neuen Entwurf mit den knapp 20 Meter hohen Pylonen. „Ich sehe es positiv“, sagte er. Kein Verständnis hat er für Kritiker, die die im Vergleich zu früheren Entwürfen höheren Kosten bemängeln und fragen, ob „wir nichts Besseres zu tun haben“. Hiltscher verweist darauf, dass die EU den Großteil der Kosten übernimmt. Auch gebe es zwar viele Dreiländerecke. Sie seien aber touristisch und politisch wichtig. Zudem habe man die Chance, den hiesigen einzigartig zu gestalten. „Wir haben sogar den Platz, das zu tun“, sagte er.

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Michael Hiltscher sieht den neuen Brückenentwurf positiv. © Thomas Eichler

Die Idee wurde 2004 bei der Feier zur EU-Erweiterung am Dreiländerpunkt geboren. Nach Zittau und Hradek (Grottau) hat sich nun Polen den Hut aufgesetzt und einen eigenen Entwurf mit einer von Seilen getragenen Brücke entwickelt, der ein eventuelles Hochwasser weniger behindert als die vorangegangenen Entwürfe. (SZ/tm)