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Döbeln

Hitze füllt die Notaufnahme

Durch die hohen Temperaturen bekommen mehr Menschen als sonst gesundheitliche Probleme. Das spüren auch die Kliniken.

An heißen Tagen kommen mehr Patienten in die Notaufnahmen der Kliniken als bei normalen Temperaturen.
An heißen Tagen kommen mehr Patienten in die Notaufnahmen der Kliniken als bei normalen Temperaturen. © Lars Halbauer

Region Döbeln.  Hohe Temperaturen belasten den Körper und das Herz-Kreislauf-System. „Daher ist auch unsere Notaufnahme an heißen Tagen spürbar stärker besucht“, erklärt Nicole Menzel von der Verwaltung der Helios-Klinik Leisnig. 

Bei mehr als 30 Grad Celsius werden dort bis zu 25 Prozent mehr Patienten behandelt.„Viele Menschen, die unsere Notaufnahme aufgesucht haben, litten an Herz-Kreislauf-Beschwerden aufgrund mangelnder Flüssigkeitszufuhr“, so Nicole Menzel. Symptome seien besonders Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen bis hin zur Bewusstlosigkeit.

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Das Herz muss mehr leisten

Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet, wenn das Thermometer in den Hitzebereich klettert. „Durch die Wärme weiten sich die Blutgefäße in unserem Körper, der Blutdruck sinkt und das Herz muss mehr leisten, um den Körper mit ausreichend Blut zu versorgen“, erklärt die Helios-Sprecherin.

 Besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzschwäche sowie ältere Menschen müssten daher bei sehr hohen Temperaturen auf sich Acht geben.

Unbedingt viel trinken

Um die warmen Tage gut zu überstehen sei es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, dass heißt, ein bis zwei Liter zusätzlich. Am besten sind Mineralwasser und ungesüßter Tee.

Sportliche Aktivitäten sollten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegt, die Mittagshitze gemieden und bei körperlichen Anzeichen der Erschöpfung kühle Räume aufgesucht werden, so die Tipps. 

Und noch etwas ist ratsam: Wenn sich die Erschöpfung nicht legt, Atemnot oder Herzrasen dazu kommt oder es einem buchstäblich schwarz vor Augen wird, sollte ein Arzt kontaktiert werden, empfiehlt Nicole Menzel.

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