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Deutschland & Welt

Hitze verdirbt Kinos das Geschäft

Volle Freibäder bedeuten ausgedünnte Säle: Die deutsche Kinobranche erlebte eines der schwächsten Wochenenden überhaupt. 

© Symbolbild: Steffen Füssel

Baden-Baden. Das extrem heiße Wetter mit bis zu 39 Grad hat den Kinos in Deutschland so schwache Zuschauerzahlen wie selten beschert. "Nicht einmal der Start von "Pets 2" konnte verhindern, dass das schwächste Kinowochenende des Jahres und eines der schwächsten Kinowochenenden überhaupt verzeichnet werden musste", zog der Branchendienst "Blickpunkt:Film" am Montag Bilanz. 

Und weiter: "Die Filme der Top 20 kamen am letzten Wochenende des ersten Halbjahrs 2019 auf gerade einmal 500.000 Besucher und 4,3 Millionen Euro Kasse." Das sind deutlich weniger als im Durchschnitt. Zum Vergleich: Der stärkste Film, die neue Animationskomödie "Pets 2" um Jack-Russell-Terrier Max, Zwergspitz Gidget und Kaninchen Snowball, erreichte am Wochenende 197.563 Besucher. Der Vorgänger "Pets" hatte dagegen im Juli 2016 in Deutschland zum Auftakt mehr als 700.000 Besucher gehabt.

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Am letzten vollständigen Juni-Wochenende 2018 hatte der Spitzenreiter,  das Dinosaurier-Abenteuer "Jurassic World: Das gefallene Königreich", knapp 246.000 Zuschauer erzielt, also ein Viertel mehr. Bei den hinteren Rängen war das Gefälle dieses Jahr noch viel stärker.

Wie Media Control am Montag weiter mitteilte, rutschte der Disney-Film "Aladdin" mit 50.089 Besuchern vom ersten auf den zweiten Platz. Dritter ist das US-Teenagerdrama "Drei Schritte zu Dir" (48.816), Vierter die Science-Fiction-Komödie "Men in Black: International" (38.495) und Fünfter der Actionfilm "John Wick: Kapitel 3" (25.670). (dpa)