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Zittau

6.000 Euro für den Hochwasserschutz

Olbersdorf und das im Ort ansässige Naturschutzzentrum haben Gewässer gereinigt – und hoffen auf Vorbildwirkung.

Nach den Reinigungsaktionen präsentiert sich der Olbersdorfer Goldbach nun wieder in einem guten gepflegten Zustand.
Nach den Reinigungsaktionen präsentiert sich der Olbersdorfer Goldbach nun wieder in einem guten gepflegten Zustand. © Gemeinde

Die Gemeinde Olbersdorf hat kürzlich wieder in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum „Zittauer Gebirge“ als Partner und dem Olbersdorfer Bauhof die Gewässer im Ort gereinigt und von Wildwuchs befreit. Darüber informiert die Gemeinde. Die Arbeiten kosteten rund 6.000 Euro.

Eine weitere Maßnahme ist im Bereich Natzschwasser „Garagenkomplex“ für den kommenden Herbst vorgesehen, informiert Ralph Bürger von der Gemeindeverwaltung. Das Freihalten des Gewässers ist dabei „eine Gratwanderung zwischen gewollter Anlandung, Kolkschutz, gewünschtem und gewolltem Bewuchs/Beschattung und Abflusshindernis“. Hierbei sei der ökologische sowie wasserwirtschaftliche Aspekt hervorzuheben, so Bürger. „Dafür haben wir aber mit dem Naturschutzzentrum ,Zittauer Gebirge‘ einen qualifizierten und geschulten Partner an der Seite, welcher mit Weitsicht und Sachverstand überwiegend ein gutes Maß trifft.“ Bürger sagt aber auch: „Eine 100-prozentige Pflege wird es nicht geben können.“ Dennoch sei die Gemeinde auf kommende Starkniederschläge gut vorbereitet. „Auch der Bauhof hat in den letzten Wochen Anlandungen beseitigt und Sicherungen am Bachbett mittels Gewässerbausteinen vorgenommen.“

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Die Gemeinde Olbersdorf nimmt den Hochwasserschutz ernst. Bürgermeister Andreas Förster hat dazu bereits 2018 erklärt: „Die wasserwirtschaftlichen Bedürfnisse erfüllen nicht nur ökologische und landeskulturelle Funktionen, sondern sind im Sinne zukünftiger Hochwasser als vorbeugende Maßnahme zu verstehen und haben hoffentlich Vorbildwirkung gegenüber den Eigentümern der an die Gewässer grenzenden Grundstücke.“ (SZ)

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