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Höhen und Tiefen des Kulturzentrums Parksäle

Die Parksäle gehören seit über hundert Jahren zu Dipps. Das Veranstaltungszentrum hat schon viel erlebt.

© Archivfoto: Daniel Förster

Das heutige Kulturzentrum Parksäle ist 1866 zum ersten Mal als „Schießhaus“ erwähnt worden. Es wurde später erweitert, und Alfred Börner eröffnete hier 1925 ein „Konzert- und Ball-Etablissement“. 1930 wurde der Tanzpavillon im Biergarten eröffnet. In der Kriegszeit dienten der Saal und andere Räume als chirurgisches Lazarett für verwundete Soldaten. Danach wurden die Parksäle als Kreiskulturhaus in Verantwortung des Rates des Kreises geführt. Veranstaltungsreihen wie die „Meisterinterpreten“ oder der „Seniorentanz“ hatten damals ihre Anfänge. Nach der Wende 1989 übernahm der Landkreis Dippoldiswalde das Kulturzentrum, in dem auch die Musikschule untergebracht war, und führte es weiter. Die Gaststätte wurde privatisiert und an Horst Wagner verpachtet.

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2004 machte der Kulturbetrieb ein Jahr Pause für die teilweise Sanierung. Der große Saal wurde umgebaut und erhielt neue Bühnentechnik. Danach übergab der Landkreis das Kulturzentrum in Erbpacht für 99 Jahre an die Stadt Dippoldiswalde, die das Haus seitdem betreibt. Sie musste aber 2014 feststellen, dass die Sanierung zehn Jahre zuvor mangelhaft war. Der Saal wurde wieder für rund ein Jahr gesperrt, ehe er brandschutztechnisch erneut saniert war. Allerdings reicht auch das nicht aus. Ehemalige Räume der Musikschule stehen derzeit wegen Brandschutzmängeln ungenutzt. (SZ/fh)

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