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Wirtschaft

Löhne in Sachsen steigen

Die Bruttoeinkommen in Deutschland sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 95 Euro gestiegen. Sachsen liegt noch ein Stück darüber.

© dpa/Monika Skolimowska (Symbolfoto)

Nürnberg/Dresden. Das mittlere Lohnniveau in Sachsen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Ende 2018 lag der mittlere Wert der monatlichen Bruttoarbeitsentgelte von Vollzeitbeschäftigten bei 2587 Euro und damit um rund 4 Prozent beziehungsweise um 108 Euro über dem Wert von 2017, wie aus einer am Montag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorging. Trotz des steigenden Werts liegt Sachsen weit hinter dem bundesweiten Wert von 3304 Euro. Dafür liegt das Wachstum in der ganzen Bundesrepublik mit 3% oder 95€ deutlich hinter Sachsen.

Die Zahlen bilden nicht das durchschnittliche Einkommen der Sachsen ab, sondern den Wert - Median genannt -, der auf der Mitte einer gesamten Zahlenreihe zu Bruttoarbeitsentgelten in dem Bundesland liegt.

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Im Vergleich mit den anderen ostdeutschen Bundesländern liegt Sachsen im Mittelfeld hinter Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. 

Die Einkommensunterschiede zwischen Männer und Frauen bestehen derweil fort: Während das mittlere Bruttogehalt von Männern in ganz Deutschland im Vorjahr bei 3468 Euro lag, betrug es bei Frauen lediglich 3014 Euro. Die jüngste Statistik zeigt auch, dass sich eine gute Ausbildung beim Bruttogehalt auszahlt: 

So brachten es Beschäftigte mit einem akademischen Abschluss 2018 im Mittel (Medianwert) auf ein monatliches Bruttoeinkommen von 5113 Euro. Beschäftigte ohne Berufsabschluss mussten sich hingegen mit 2461 Euro zufrieden geben. Noch größer fällt der Unterschied zwischen Hilfsarbeitern und Beschäftigten mit Expertenstatus aus. (dpa)

Die Zahlen bilden nicht das durchschnittliche Einkommen der Sachsen ab, sondern den Wert - Median genannt -, der auf der Mitte einer gesamten Zahlenreihe zu Bruttoarbeitsentgelten in dem Bundesland liegt. (dpa)

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