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Höhere Entschädigungen für Ehrenämtler

Der Stadtrat hat die Entschädigungssatzung geändert. Stadträte und berufene Bürger bekommen 26 000 Euro mehr.

© Lino Mirgeler/dpa

Von Jens Hoyer

Döbeln. Die Mitglieder des Stadtrates und Bürger, die ehrenamtlich in den Ausschüssen mitarbeiten, werden ab kommendem Jahr eine höhere Aufwandsentschädigung erhalten. Stadträte aller Fraktionen hatten Ende vergangenen Jahres den Antrag gestellt, die seit 2001 unveränderte Entschädigungssatzung für die Ehrenämtler anzupassen. Schon im Februar hatte es Diskussionen über die Notwendigkeit der Erhöhung gegeben. Damals machte SPD-Fraktionschef Axel Buschmann klar, dass es auch Stadträte gibt, die von ihren Arbeitgebern für ihre ehrenamtliche Arbeit nur unbezahlt freigestellt werden.

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Die neuen Entschädigungen gelten allerdings erst für die Zeit nach der nächsten Kommunalwahl im kommenden Jahr. Der Stadtrat von heute hat also die Entschädigungen des Stadtrats von morgen angehoben. Der monatliche Grundbetrag für jeden Stadtrat steigt von 50 auf 100 Euro. Statt 30 Euro Sitzungsgeld wird er dann 50 Euro erhalten. Die Entschädigung für Ortschaftsräte steigt von 15 auf 25 Euro pro Monat, das Sitzungsgeld um den gleichen Betrag. Sachkundige Bürger, die in Ausschüssen mitarbeiten, bekommen statt zehn dann 30 Euro pro Sitzung.

Die Stadt wird durch diese Satzungsänderung rund 26 000 Euro mehr pro Jahr ausgeben. Die Gesamtkosten für die Entschädigungen der Ehrenämtler beträgt dann rund 88 000 Euro pro Jahr.