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Hoyerswerda

Hoffen auf Genesung des Jungstorches

Das Tier, das aus dem Nest der Brauerei geworfen wurde, hat ein entzündetes Bein. Ein verletztes Tier aus Wessel musste eingeschläfert werden.

Das Jungtier aus Wessel (links) musste nach seiner Verletzung am Bein eingeschläfert werden. Beim Storch aus Wittichenau hoffen die Experten des Naturschutz-Tierparks in Görlitz auf baldige Genesung.
Das Jungtier aus Wessel (links) musste nach seiner Verletzung am Bein eingeschläfert werden. Beim Storch aus Wittichenau hoffen die Experten des Naturschutz-Tierparks in Görlitz auf baldige Genesung. © Foto: Herbert Schnabel

Wittichenau. Jedes Jahr schaffen es Jungstörche nicht aus eigener Kraft groß zu werden, um ins Winterquartier zu fliegen. Um helfen zu können, müssen Probleme zeitig entdeckt werden. In Wessel bei Milkel wurde am 24. Juni während der Beringung durch Stefan Siegel vom Förderverein der sächsischen Vogelschutzwarte in Neschwitz ein verletzter Storch entdeckt. „Der junge Weißstorch hatte um das rechte Bein einen Plastikfaden, welcher das Bein abgeschnürt hat“, informiert der Herbert Schnabel, zuständiger Ranger im Biosphärenreservat. Das verletzte Jungtier wurde in den Naturschutz-Tierpark nach Görlitz gebracht, wo der Plastikfaden sofort operativ entfernt wurde. Der Storch kam zum verletzten Jungstorch vom Nest der Stadtbrauerei Wittichenau. Dieser ist von den Eltern abgeworfen worden (Tageblatt berichtete) und wurde am 4. Juni durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises in den Naturschutz-Tierpark Görlitz eingeliefert. Anfang voriger Woche fiel auf, dass er das rechte Bein nicht richtig bewegen konnte. Ein Tierarzt hat eine Entzündung festgestellt, die zur Zeit behandelt wird. „Hoffen wir, dass der Jungstorch gesund wird und Mitte August wieder ausgewildert werden kann“, erklärt Herbert Schnabel. Für das Tier aus Wessel kam die Hilfe zu spät. Es musste am 27. Juni eingeschläfert werden, da das abgeschnürte Bein abgestorben war, so Herbert Schnabel. (red/hl)

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